Mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft mussten die Bezirksoberliga-Handballer des OG Erlangen ihre Reise zum HC Sulzbach-Rosenberg II antreten. In der Anfangsphase hatten die Erlanger nicht einmal ihren etatmäßigen Torhüter zur Verfügung.

HC Sulzbach-Rosenberg II -
OG Erlangen 29:24
Die Hausherren nutzten die anfänglichen Abstimmungsprobleme der Franken und setzten sich auf 6:3 ab. Doch die Gäste fanden bald ihren Rhythmus, kam wieder heran (7:7) und agierten fortan auf Augenhöhe mit den überraschten Oberpfälzern. Doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten: Keine 20 Minuten waren gespielt, als OGE-Spielmacher Eldridge Herzberger mit Verdacht auf Achillessehnenriss das Spielfeld verlassen musste. Von diesem Schock erholten sich die Erlanger zunächst nicht. In schneller Folge bestraften der HC jeden Ballverlust der Franken mit leichten Gegenstoßtreffern und setzte sich bis zur Pause auf 18:12 ab.
Wenig verheißungsvoll begann aus Erlanger Sicht auch der zweite Durchgang. Mehrmals lagen die Oberpfälzer sogar mit acht Toren in Führung. Dann machten sich die Olympioniken jedoch unter Regie des überragenden Frank Roßner an die Aufholjagd, ließen dabei auch Cleverness und Abgeklärtheit aufblitzen. Der Vorsprung der Hausherren schmolz zusehends, und beim Stand von 26:22 setzte bei den Hausherren das Zittern ein. Doch der OGE ließ einige Chancen liegen und schafften es nicht, dem Kontrahenten noch näher auf die Pelle zu rücken. Wer weiß, wie die Partie sonst geendet hätte. Positiv zu vermerken war, dass der OGE die zweite Halbzeit für sich entschieden hatte. Doch davor war der Rückstand einfach schon zu groß gewesen, um noch als Sieger vom Platz zu gehen. red
OGE: Rödel - Roßner (9), L. Pellny (2), Laskowski (4), M. Pellny (2), Feldlin (1), Holle (2), Herzberger (1), Fechner (3/1)