Die Theaterfreunde Wallenfels hatten zehn Ortsvereine mit aktiver Jugendarbeit zu einer Spendenübergabe eingeladen. Ungewöhnlich wie der Anlass war mit der Schloßberg-Kapelle auch der Ort für diese Zusammenkunft. Dieses Wallenfelser Wahrzeichen, so die Vorsitzende Birgit Brehl bei ihrer Begrüßung, gelte spätestens seit der ehrenamtlichen, gemeinsamen Erneuerung vor rund 20 Jahren als leuchtendes Beispiel für Zusammenhalt und Bürgersinn.
Nicht nur die erhaltene Spende erfreute die anwesenden Vereinsvertreter, man genoss miteinander an einem herrlichen Sommerabend auch die besondere Atmosphäre an der Kapelle. Mit jeweils 500 Euro für die Nachwuchsarbeit wurden zehn Ortsvereine bedacht (Angels, Faschingsgesellschaft, Feuerwehr, Fußballverein, Ministrantenchor, Musikverein, Schützengesellschaft, Tennisverein, Tischtennisverein, Wasserwacht).


Dank im Namen der Stadt

Der stellvertretende Bürgermeister Andreas Buckreus sprach den Theaterfreunden im Namen der Stadt Dank und Anerkennung aus. Durch ihre Aufführungen und die Spenden für zahlreiche örtliche Projekte oder an Vereine würden die Theaterfreunde doppelt Freude bereiten.
Für die Vereine bedankten sich Armin Bandorf (Wasserwacht) und Peter Hänel (Tennisverein). Es sei ziemlich einmalig, so der Altbürgermeister, dass man an den Vereinserlösen andere Vereine teilhaben lässt. Damit werde das Zusammen-gehörigkeitsgefühl im Ort besonders gestärkt.
Die Schloßbergkapelle liegt den Theaterfreunden nach wie vor am Herzen. Durch die Errichtung einer Fotovoltaikanlage sei seit Herbst 2017 die nächtliche Beleuchtung der Kapelle möglich. Diese Beleuchtung soll noch optimiert werden, ebenso werden derzeit die Blickbeziehungen vom Ort zur Kapelle verbessert.
Auf Initiative der Theaterfreunde wurde auch die massive Sitzbankgarnitur erneuert. Für die sehr gelungene, kostenlose Ausführung bedankte sich Bernhard Schupfn-Gleich bei einem Wallenfelser Handwerker, der nicht genannt werden wolle. Das Holz hatte Michael Mähringer gespendet. "Der Schupfn" wies darauf hin, dass die Schloßbergkapelle in fünf Jahren 100 Jahre alt werde und rief vor dem gemütlichen Beisammensein zu einem weiteren Arbeitseinsatz auf, damit die Sicht zur Kapelle noch weiter verbessert werden könne. red