Seit 2005 wird die szenische Stadtführung "Mit Chronos durch Forchheims Jahrhunderte" regelmäßig gespielt. Die Idee wurde beim Stadtjubiläum geboren und verwirklicht. Das Konzept hat sich seit 14 Jahren bewährt, das Stück wurde circa 150-mal aufgeführt. Damit ist es das meistgespielte Theaterstück in Forchheim, wie der Veranstalter "Statttheater" mitteilt.
Aufgebaut ist die Führung wie ein Theaterstück zum Mitlaufen. "Chronos" führt die Zuschauer von Spielplatz zu Spielplatz durch die Forchheimer Altstadt, und das geschieht auch noch chronologisch von 800 bis 1900.
Die Zuschauer strömen Jahr für Jahr zuverlässig zu den Aufführungen je nach Wetterlage. "Chronos" ist laut Veranstalter aus dem Stadtbild Forchheim kaum noch wegzudenken. Das "Statttheater" habe der Porta Vorchheimensis, dem Kunstwerk in der Fußgängerzone, ein theatralisches Gesicht verliehen. Die Figur des "Chronos" steigt regelmäßig vom Tor herab und zeigt den interessierten Zuschauern die Stadt.


Familiengeschichte erzählt

Es wird die Familiengeschichte der fiktiven Familie Färber, die Forchheims Geschichte prägte, erzählt. Dabei begegnet man Marktweibern, die viele Geschichten und Sagen parat haben. In der altehrwürdigen Kulisse erleben sie den Wandel der Zeiten und der Grundstimmungen der Bewohner Forchheims.
Besonders hervorzuheben ist die Nachtführung am 29. September. "Vom Abend in die Nacht" führt die Besucher von der Abenddämmerung bis ins Dunkel durch Forchheim. Die schönsten Plätze sind sparsam, aber effektvoll illuminiert. Es gibt keinen Ersatztermin bei Schlechtwetter. Voranmeldungen sind bei der Nachtführung erwünscht.
Das "Statttheater" sieht sich als Forchheimer Theater mit Forchheimern für Forchheimer über Forchheim. Gespielt wird immer am letzten Freitag des Monats und am darauffolgenden Sonntag von Mai bis August. red