Katharina Müller-Sanke

Klára Hanushova war schon ein bisschen nervös vor dem Auftritt mit ihrer Theater AG aus der Grundschule Thurnau bei den Kulmbacher Schultheatertagen in der "Alten Spinnerei". "Ich habe viel Text gelernt und mich gut vorbereitet und wir haben oft geprobt," erzählt Klára. "Klar war ich erst nervös, aber wenn du auf der Bühne stehst und anfängst, dann konzentrierst du dich und die Aufregung ist wie weggeblasen".
Klára und die anderen legten einen tollen Auftritt hin: Auch ihre kleine Schwester Hanna hat mitgespielt und alles gegeben. Genau wie all die anderen Kinder. Gezeigt wurden kleinere Tänze und lange Stücke, Sketche und Musicals. Alles geballt an einem Vormittag.
Die 4. Klasse der Grundschule Melkendorf führte ein szenisches Stück unter dem Titel "Hexenaufstand" auf. Die dritten und vierten Klassen sangen und tanzten. Mit den Bomwhackern, langen Rohren, die einen Ton erzeugen, wenn man auf sie schlägt, entstand ein eigentümlicher und besonderer Klang. Verschiedene Kinder hatten Instrumente mit unterschiedlichen Tonlagen, und so erzeugte die Gruppe erst durch das Zusammenspiel einen einheitlichen Klang. Außerdem wurde von den Burghaigern getanzt: Die Jahresuhr von Rolf Zuckowski.
Ein Musical wurde von der Grundschule Marktleugast aufgeführt. Es trug den Titel "Als die Raben noch bunt waren". Die Grundschule Melkendorf erheiterte mit dem Sketch "Schüler sein ist schwer, Lehrer sein noch viel mehr" die Gemüter. Mit einer sportlichen Performance beendete die Grundschule Mainleus den Auftritt. Dazwischen und am Ende unterhielt Zauberer Peter Hofmann mit kleinen Tricks und großer Zauberei.


Toller Austausch

Die Organisatorinnen Claudia Schmidt und Birgit Baumann freuten sich über die zahlreiche Teilnahme. "Der Tag gibt den Schülern, die selbst Theater spielen, die Chance, ihr Können auch anderen Schülern zu zeigen. Außerdem sehen sie auch, was die anderen so machen. Ein toller Austausch", so Birgit Baumann.
Dass alle Erfahrung im Theaterspielen haben, wird schnell klar: Die Schüler sind während der Aufführungen mucksmäuschenstill. Schließlich stehen sie später auch auf der Bühne und erhoffen sich Ruhe.