Das Maß aller Dinge in der ostoberfränkischen Tischtennis-Bezirksoberliga war in der Punktesaison 2018/19 das Mädchenteam des TSV Teuschnitz. Mit 16:0 Punkten und dem souveränen Spielverhältnis von 48:11 holte sich das Trio Leonie Raab, Judith Scherbel und Michelle Suffa die Meisterschaft.

Aus dem Kreis Kronach waren noch der TSV Windheim und der TSV Steinberg mit von der Partie. Während der Windheimer Nachwuchs hinter dem ATSV Oberkotzau (12:4) mit dem ausgeglichenen Punktekonto von 8:8 Dritter wurde, blieben die Steinbergerinnen ohne Punktgewinn (0:16). Gemeldet hatte der TSV Windheim auch eine zweite Vertretung. Jedoch musste dieses Team nach dem vierten Spieltag wegen personeller Probleme vom Spielbetrieb zurückgezogen werden.

Die alles überragende Ligaspielerin war Leonie Raab, die in ihren 18 Einzeln nicht zu bezwingen war. Lediglich im Doppel zog sie zusammen mit Judith Scherbel einmal den Kürzeren (7:1) und zwar gegen das Windheimer Duo Leonie Löffler/Lisa Wachter mit 10:12 im Entscheidungssatz. Aufgrund ihrer Spielstärke durfte Raab bei den Damen in der Bezirksoberliga auch schon drei Mal ran. Dabei gewann sie zwei ihrer sieben Einzel.

Eine glänzende Bilanz verzeichneten beim Meisterteam neben Raab auch die weiteren zwei Mitstreiterinnen Judith Scherbel (13:6) und Michelle Suffa (10:4). Dieses Trio bildete auch die zweite Damenmannschaft des TSV Teuschnitz in der Bezirksklasse B, die mit nur einem Zähler Rückstand hinter dem Meister TSV Windheim II (18:6) Zweiter wurde, zusammen mit dem punktgleichen TSV Ludwigsstadt (17:7).

Bei den Mädchen des Drittplatzierten TSV Windheim verzeichneten Lisa Wachter (16:7) und Leonie Löffler (11:7) eine positive Einzelbilanz. Während Rebecca Neubauer (6:8) das Stammtrio vervollständigte, bestritten Annika Fehn und Anne Löffler als Ersatz je eine Begegnung.

Der TSV Steinberg gewann nur vier Einzel. Zum Einsatz kamen Leonie Eidloth (8 Spiele), Emilie Hohenberger (7), Anne Roth (4) sowie Gina Wagner und Eva Wagner (je 3). hf