Obwohl in vorangehender Forschung viele Persönlichkeitsmerkmale identifiziert wurden, die die Schmerzwahrnehmung beeinflussen können, gibt es noch immer wesentliche Charakteristika, die kaum untersucht sind. Eine Studie der Universität Bamberg möchte diese Forschungslücke schließen und dazu beitragen, Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzerkrankungen zu optimieren.

Sonja Jaruszowic, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Physiologische Psychologie der Universität Bamberg, geht daher der Frage nach, welche Rolle Motivation in der Schmerzverarbeitung spielt. Im Versuch werden den Teilnehmern leicht bis mäßig schmerzhafte Reize im gesundheitsunbedenklichen Bereich verabreicht. Für ihre Studie sucht Sonja Jaruszowic gesunde, rechtshändige Probanden ohne Schmerzprobleme: Das Alter der weiblichen Personen sollte zwischen 30 und 40 Jahren, das der männlichen zwischen 30 und 56 Jahren liegen.Interessierte können sich bis zum 1. März unter EEG.studie.bamberg@web.de melden. red