Am Samstag, 21. April, ist es wieder soweit. Bereits zum vierten Mal kommen aus einem 300-Kilometer-Umkreis Elektronikbegeisterte nach Tettau, um neuwertige und gebrauchte Artikel zu erwerben und zu tauschen.
Auch heuer wird der große Saal der Festhalle mit Anbietern prall gefüllt sein. Auf dieser Spezialbörse gibt es ausschließlich Sachen, welche mit Funktechnik, Elektronik und Computer zu tun haben.


Manfred Suffa als Initiator

Der Tettauer Funkamateur Manfred Suffa hatte die Veranstaltung vor drei Jahren ins Leben gerufen, da entsprechende Märkte in Nürnberg und Neumarkt/Oberpfalz wegen zu hoher Unkosten nicht mehr durchgeführt wurden.
Weil in Tettau die anfallenden Kosten relativ gering sind und man keinerlei wirtschaftliche Interessen verfolgt - alle Helfer arbeiten ehrenamtlich - sind Standgebühren und Eintritt außergewöhnlich klein. Auch das mag dazu beigetragen haben, dass der Bereich am Rennsteig auf thüringischer und fränkischer Seite auch bei den Elektronikern in ganz Deutschland immer mehr Bekanntheitsgrad erreicht hat. Für "Nichtfunker" dürften die angebotenen alten Radiogeräte mit massiven Holzgehäuse interessant sein. Diese sind teils aufwändig restauriert und technisch voll funktionsfähig. Auch für Computer-Freaks gibt es das eine oder andere Schnäppchen. Die Halle wird um 9 Uhr geöffnet.
Das offizielle Ende ist zwar erst um 16 Uhr, jedoch zeigen die Erfahrungen der letzten Veranstaltungen, dass sich der Hauptbetrieb in den Vormittagsstunden bis gegen 13 Uhr abspielt. Die Gastronomie der Festhalle ist bei der Veranstaltung besetzt. Der Eintrittspreis beträgt 3 Euro. Wer sich genauer informieren will oder mit einem eigenen Stand teilnehmen möchte, kann die eigens eingerichtete Homepage www.funkflohmarkt-tettau.de aufrufen oder sich an Manfred Suffa (Tel. 09269/9560) wenden. red