Wie aus einer fixen Idee ein fertiges Projekt wird, erleben gerade 19 Schüler - 17 vom Gymnasium Höchstadt und zwei aus Nürnberg - sowie drei Auszubildende von Schaeffler. Am Samstag, 9. März, sollen zwei in die Tat umgesetzte "Hirngespinste" der breiten Öffentlichkeit im Gymnasium Höchstadt präsentiert werden.

Bei dem Projekt geht es darum, Schüler für Technik zu begeistern, Teamarbeit zu fördern und den Blick auf Bereiche außerhalb des Klassenzimmers zu richten. Gestartet wurde Anfang Februar mit dem Brainstorming und der Generierung von Ideen. Nach einem Wochenende mit diversen Workshops im Kreativzentrum Sachsenmühle entwickelten zwei Gruppen ihre jeweilige Idee weiter und bauten, werkelten und programmierten fleißig, um das Projekt zu realisieren.

Input über Referate

In Zusammenarbeit mit Ingenieuren aus der Industrie sowie Studenten diverser Fachrichtungen erhielten die Teilnehmer Informationen aus vielen Bereichen, beginnend mit dem spielerischen Umgang mit Lego-Mindstorms oder den Mikrocontrollern Arduinos. Über Programmierung und Face2Face-Software bis hin zum 3-D-Druck gab es immer wieder "Input" diverser Referenten, teilt Achim Engelhardt vom Organisationsteam des Gymnasiums mit. Auch ethische Aspekte des Umgangs mit Technik wurden bei Erfahrungsberichten aus dem Fundus von "Technik ohne Grenzen" aufgezeigt.

Zudem sollte die Arbeit an den Projekten nicht zu kurz kommen. Die Teilnehmer teilten sich in zwei Teams auf, wo es jeweils einen Projektleiter, Programmierer, Tester, Mechaniker und viele mehr geben musste. In Teamsitzungen erfolgten Absprachen und intensiver Gedankenaustausch mit den Coaches.

Am Samstag sind ab 9 Uhr Besucher, egal ob jung ob alt, in die Aula des Gymnasiums eingeladen. Gerne darf man die Projektvorstellungen begutachten, der Podiumsdiskussion zuhören oder an diversen Ständen mit Lego-Mindstorms, Arduinos, etc. eigene Erfahrungen beim Umgang mit Technik bekommen. Für das leibliche Wohl sorgen Eltern in Kooperation mit dem Elternbeirat. red