Der Weihnachtsbasar am letzten Schultag vor den Winterferien hat am Caspar-Vischer-Gymnasium inzwischen schon Tradition. Auch dieses Mal hatten sich Schüler und Lehrer viele Leckereien, Basteleien und Mitmachaktionen ausgedacht und für einen guten Zweck angeboten. Jetzt konnte eine Spende von insgesamt 1000 Euro überreicht werden.

"Wir haben uns gemeinsam mit den Schülervertretern dazu entschieden, zwei lokale Hilfsorganisationen mit jeweils 500 Euro zu unterstützen", erklärte Kathrin Krebs, die mit ihren Kolleginnen Corinna Hörath und Angelika Weiß für die Organisation des Basars verantwortlich zeichnete.

Elfriede Höhn und Marga Schramm freuten sich, die Spende für die Kulmbacher Tafel entgegennehmen zu dürfen. "Wir können das Geld gut zur Deckung unserer laufenden Kosten einsetzen", sagte Elfriede Höhn. Aktuell werde ein Satz Reifen für eines der beiden Kühlfahrzeuge benötigt. "Wir holen vier Mal pro Woche Lebensmittel in den Supermärkten ab", erklärte sie den Spendern.

Der zweite Teil der Spende ging an die kirchliche allgemeine Sozialarbeit der Diakonie - kurz Kasa. "Wir kümmern uns um bedürftige Familien, die kurzfristig, unkompliziert und schnell Hilfe benötigen", erklärte Regina Herath. Dabei gehe es beispielsweise um das Ermöglichen von Ausflügen, die Ausstattung für den Schulanfang und Ähnliches. Auch Erstberatungen für schwierige Lebenssituationen führe die Kasa durch.

"Ich bin immer ein großer Fan davon, örtliche Organisationen zu unterstützen", sagte Schülersprecherin Hannah Bergmann.

Doch auch überregional konnten Menschen vom Weihnachtsbasar des CVG profitieren. Der Verkauf von Fair- Trade-Produkten durch Waltraud Berner und ihrem Helferteam erbrachte einen Erlös von 260 Euro, und auch die hübschen Fingerpüppchen "Las Leonas" von Amparam Artesanie fanden reißenden Absatz und spielten einen Gewinn von 275 Euro ein. "Das Geld kommt den Familien der Strickerinnen am Rande von La Paz in Bolivien zugute. Im Winter ist es dort bitterkalt", erklärte Waltraud Berner. Uschi Prawitz