Mit der Geschichte unterfränkischer Synagogen beschäftigt sich Cornelia Berger-Dittscheid aus Regensburg in ihrem Vortrag am Donnerstag, 2. November, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Bad Kissingen.
Unterfranken wies die größte Dichte jüdischer Besiedlung im heutigen Bayern auf. Steinerne Zeugen dieses blühenden jüdischen Lebens waren zahlreiche Synagogen, die im Gefolge der NS-Diktatur zerstört oder zweckentfremdet wurden. Wenige vorbildlich restaurierte und museal hergerichtete Synagogen vermitteln uns heute einen Eindruck von einstiger jüdischer Religionsausübung.
Die Referentin ist Mitarbeiterin an den Synagogen-Gedenkbänden Bayern, einem Projekt, das auf Initiative des "Synagogue Memorial Institute Jerusalem" mit Unterstützung der evangelischen Kirche ins Leben gerufen wurde. Die Referentin wird den aktuellen Stand des Projekts vorstellen und auf Synagogen in der Stadt und im Landkreis Bad Kissingen eingehen. Sie veranschaulicht die Entwicklung der Synagogenarchitektur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Karten gibt es an der Abendkasse. red