Die Saison ist zwar noch jung, der Start aber sehr vielversprechend: Der SV Frensdorf, gerade erst in die Fußball-Bayernliga der Frauen aufgestiegen, hat auch auswärts gewonnen und steht nach zwei Spielen an der Spitze.

Dagegen kassierte die SpVgg Stegaurach eine Auswärtspleite in der Landesliga.

Bayernliga

SV Thenried - SV Frensdorf 1:4

Nur vereinzelt konnte Frensdorf sich in der Anfangsphase aus der Umklammerung befreien, stellte aber gleich den Spielverlauf auf den Kopf, als Anna Weißerth nach einem Eckball (4.) den Klärungsversuch der Torhüterin ins Tor nickte. Nach 35 Minuten musste Frensdorf den Ausgleich hinnehmen. Einen Elfmeter kurze Zeit später vergaben die Oberpfälzerinnen. Da hatte Frensdorf Glück. Nach einem Donnerwetter in der Kabine lief das Spiel des SVF besser. Die Freiräume wurden nun genutzt, es kam zu mehr Abschlüssen. So erzielten Lisa Schreiber (67.) und Kathrin Litz (71.) mit einem Doppelschlag die 3:1-Führung. Die jungen Nachwuchsspielerinnen Sophia Dresel und Lamorna Camphausen durften anschließend erste Bayernligaluft schnuppern. Amelie Striegel setzte noch den 4:1-Schlusspunkt (86.).

Heute (18.30 Uhr) bestreitet der SV auf heimischem Rasen ein Testspiel gegen die bayerische Polizeiauswahl. sd SV Frensdorf: Endres - Lechner, Amon, Weißerth (86. Dresel), Spangel, Rößner, Friedel, Gath, Striegel, Schreiber, Litz (79. Camphausen)

Landesliga Nord

FC Ezelsdorf - SpVgg Stegaurach 2:1

Die Mittelfranken setzten auf ein laufintensives Pressing, während die stark ersatzgeschwächte SpVgg mit kompakter Defensive ein frühes Gegentor verhindern wollte. Dies gelang den Gästen durch eine disziplinierte Spielweise gut, denn aus der offensiven Spielanlage des FC Ezelsdorf ergaben sich keine klaren Tormöglichkeiten. Stegaurach setzte in der ersten Hälfte gelegentliche Nadelstiche durch Konter, die jedoch nicht genau genug ausgespielt wurde. So blieb es bis zur Pause beim 0:0.

Nach Wiederanpfiff erwischte die Spielberger-Elf einen Start nach Maß. Marina Büttel setzte Katrin Schäder mit einem schönen Zuspiel in Szene, welches die Top-Stürmerin eiskalt aus 16 Metern zum 1:0 (50.) vollendete. Ezelsdorf zeigte sich geschockt, es schien, als müsste die Heimelf mit zunehmender Spieldauer dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Allerdings verhalf dem FC in der 68. Minute eine Standardsituation zurück in die Spur. Nadja Eckstein zirkelte einen Freistoß aus spitzem Winkel ins lange Eck zum 1:1 (68.). Drei Minuten später trat Julia Hirschmann zum Eckball an. Auch dieser Ball landete direkt im Gehäuse. Die Oberfranken zeigten Moral und warfen noch einmal alles nach vorne. Die Schlussoffensive blieb jedoch ohne Erfolg. red