Ein Stelldichein gaben sich die Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege aus Bamberg in Küps auf Einladung von Bürgermeister Bernd Rebhan. Thomas Gunzelmann und Robert Pick nutzten die Stippvisite in Küps, um das Schemenauhaus und das Weidmannshaus einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Begleitet wurde die Kommission von der Unteren Denkmalschutzbehörde, Klaus Hannweber, Kreisheimatpfleger Robert Wachter, dem Vorsitzenden des IHK-Gremiums Kronach und IHK-Vizepräsident Hans Rebhan sowie den Planerinnen des Kommunalen Denkmalkonzepts (KDK) Küps Alexandra Baier und Yvonne Slanz (Büro Transform, Bamberg) sowie Christian Ebertsch aus dem Küpser Bauamt.
Beeindruckend war die Besichtigung der alten, geschichtsträchtigen Gebäude, welche nach Ansicht aller unbedingt erhalten und vor allem wiederbelebt werden müssen. Man kam darin überein, dass für notwendige Entscheidungen über zukünftige Nutzungen der Gebäude vorab fundierte Studien und Erhebungen auf den Weg zu bringen sind. Erst mit deren Ergebnissen ist es möglich, kommunale oder private Nutzungsmöglichkeiten konkret auszuloten, Investoren zu akquirieren und Lösungen auf den Weg zu bringen.
Die Expertenrunde will es sich gemeinsam zur Aufgabe machen, den Ortskern von Küps ein großes Stück voranzubringen. Dabei wird man auch die Küpser mit einbinden. IHK-Vizepräsident Hans Rebhan gab zum Abschluss zu bedenken, dass jeder gemeinsame und erfolgreiche Weg mit dem ersten Schritt beginnt. Dieser erste Schritt ist nunmehr getan - weitere werden folgen. red