Am Samstag, 25. November, um 19.30 Uhr führt Diethart Bischof aus Fürth in der ehemaligen Synagoge in Kronach durch die wichtigsten Elemente des jüdischen Witzes. Die Anfänge aus dem Ostjudentum, wo der Witz die Waffe der Unterdrückten darstellte, fehlen ebenso wenig wie Beispiele aus dem wachsenden Selbstbewusstsein des jüdischen Bürgertums ab der Mitte der 19. Jahrhunderts. Die Rolle des Rabbi wird dargestellt, ebenso Witze und Anekdoten aus dem nicht immer spannungsfreien Verhältnis zur christlichen Mehrheitsgesellschaft bis hin zu den eher sarkastischen Witzen aus der Zeit des Dritten Reiches. Den Abschluss bilden Geschichten aus dem modernen Israel, die zeigen, dass der jüdische Witz weiterlebt, allerdings mit einer völlig anderen Ausprägung. red