Das Archiv der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft (DJSG) in der Landesbibliothek verzeichnet wichtigen Zuwachs. Im Umfeld der Johann Strauss Musiktage überreichte DJSG-Vorsitzender Ingolf Roßberg drei eigenhändige Briefe von Walzerkönig Johann Strauß Sohn an Silvia Pfister, die Leiterin der Landesbibliothek Coburg.
Dabei ist nur einer der Briefe - Johann Strauss beschäftigt sich in ihm mit Fragen an den Berliner Verleger Simrock um seine Oper "Ritter Pasman" - auszugsweise bekannt, die beiden anderen Briefe sind bisher unbekannt. Das Archiv der DJSG befindet sich seit 1991 in der Landesbibliothek und ist als einziges Archiv der weltweit zwölf Johann-Strauss-Gesellschaften öffentlich zugängig.
Gemeinsames Ziel der Landesbibliothek und der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft ist es, die Landesbibliothek Coburg mit dem bedeutendsten Bestand originaler Strauss-Materialien außerhalb Österreichs weiter aufzuwerten.
In Zeiten knapper Kassen sieht sich die Deutsche Johann Strauss Gesellschaft nach eigenen Angaben gefordert, "mit bürgerschaftlichem Engagement die Sammlungstätigkeit der Landesbibliothek Coburg in ihrem Rahmen zu fördern." Dem diente auch der Ankauf dieser drei Handschriften.
Für die Sammlungen der Landesbibliothek Coburg wurden überdies weitere Strauss-Materialien durch die DJSG übergeben. ct