Es wird nicht mehr lange dauern, bis es mit den Arbeiten im Rahmen des zweiten Bauabschnitts "Kreisverkehrsplatz" weitergeht. Bei der Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur, Bauen und Umwelt (IBU) am Dienstag gab Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) den Bauzeitenplan bekannt. Dieser werde, so die bauausführende Firma, wenn das Wetter mitspielt am Montag, 2. März, gestartet.

Dann wird die Straße von Meschenbach kommend (CO 12) verlegt und an den Kreisverkehr angebunden. Dafür sei eine vollständige Sperrung zwischen Untersiemau und Meschenbach notwendig. Auch die Einmündung des Pyramidenwegs wird Rosenbauer zufolge von den Maßnahmen betroffen sein. Dafür werden Umleitungsstrecken zu Institutionen wie der Schule und den Kindergärten empfohlen, die im Einzelnen im Amtsblatt der Gemeinde veröffentlicht werden.

Als bauvorbereitende Maßnahmen werde der Bauhof in den kommenden Wochen Gehölze und Büsche auf dem bestehenden Lärmschutzwall bis zur ehemaligen Netto-Kreuzung entfernen. Dieser Bereich wird für neue Grundstücksflächen vollständig zurück gebaut. Ebenfalls werde die gesamte "alte" Fahrbahn der CO 12 abgefräst und zurückgebaut.

Fertigstellung im Sommer geplant

Des Weiteren seien größere Erdbewegungen erforderlich, um den neuen Fahrbahnverlauf auf das Niveau des Kreisverkehrsplatzes abzusenken. Das Aushubmaterial soll seitlich der Fahrbahn zum neuen Lärmschutzwall aufgeschüttet werden. Parallel dazu, so der Bürgermeister, werde auch der durchgängige Geh- und Radweg mit einer Querungshilfe am Kreisel bis zur Pyramide neu angelegt. Letztendlich erhalte auch der Pyramidenweg, ab Einmündung Sophienstraße bis CO 12, eine neue Anbindung mit Abbiegespur. Rosenbauer geht davon aus, dass die umfangreichen Bauarbeiten im Sommer ein Ende finden können: "Damit endlich im Herbst die Fertigstellung des neuen Verkehrssystems gefeiert werden kann!"

Ein Sport- und Bewegungsraum in der Grund- und Mittelschule Untersiemau ist so gut wie fertig. Dafür wurde im großen Raum der Mittagsbetreuung eine Trennwand eingezogen, um entsprechende Möglichkeiten mit Kletterwand und notwendigem Aufprallschutz einzurichten. Wie Sozialmitarbeiterin Sabine Marr erläuterte, sei dies eine optimale Lösung, um gerade bei schlechtem Wetter dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden. Einige Kleinigkeiten müssten noch gerichtet werden. Die Kosten belaufen sich Rosenbauer zufolge auf rund 20 000 Euro.

Das Klettern soll hauptsächlich spielerisch vermittelt werden. Weiterhin will man versuchen, das teilweise vorhandene Bewegungs- und Kraftdefizit bei den Kindern auszugleichen. Hier soll der Nachwuchs neue Erfahrungen sammeln und Spaß an der Sportart finden. Neben motorischen Anforderungen wie Kraft, Gleichgewicht und Koordination werden auch kooperative Spielformen an der Kletterwand erprobt. Diese sollen Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung fördern.

Der Bürgermeister bewies bei einem Test auch gleich seine Fitness an den Klettergeräten.