Bei der Jahreshauptversammlung des DJK/SV Neufang konnte man auf ein ereignis- und arbeitsreiches, aber auch auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Zudem konnte der Verein zahlreiche Mitglieder für langjährige Treue zum Verein auszeichnen.

Der Erste Vorsitzende Bernd Haderlein berichtete, dass der Verein derzeit 382 Mitglieder habe. Man konnte aufgrund gestiegener Einnahmen den Schuldenstand reduzieren und habe eine gesunde Vereinsstruktur. Die Veranstaltungen, wie beispielsweise das Schlachtfest, das Weinfest, der große Vereinsbierkopf und nicht zuletzt Events beim Sportfest wurden von der Bevölkerung angenommen und daraus ein Gewinn verbucht.

Im sportlichen Bereich habe die 1. Mannschaft in der Kreisliga die Erwartungen klar übertroffen und man überwinterte auf dem 2. Platz. Aber auch die Junioren, so der Vorsitzende, seien mit Freude und Eifer bei der Sache und man sei stolz auf ihre Erfolge - sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Halle.

1000 Zuschauer kamen

Im Mai 2018 war der Verein Ausrichter eines Relegationsspieles, bei dem sich die circa 1000 Zuschauer überzeugen konnten, dass man auch solchen Anforderungen gewachsen ist. Die Sparten, die dem Verein angeschlossen sind, arbeiteten selbständig und nähmen im Vereinsgefüge wichtige Plätze ein. Überhaupt herrsche im Verein ein hervorragender Austausch und Gemeinschaftssinn und man schiebe konstruktiv und offen im Vereinsausschuss anstehende Projekte gezielt an.

Hauptkassier Daniel Kaim freute sich über gestiegene Einnahmen, besonders die guten Leistungen der 1. Mannschaft hätten für ein ordentliches "Plus" gesorgt. Ansonsten habe man stabile und solide Finanzen vorzuweisen.

Andreas Engel, der Trainer der 1. Mannschaft, ging zunächst auf die zurückliegende Serie ein. Das gesteckte Ziel Klassenerhalt habe man sicher anvisiert und am Ende wurde die Serie mit Rang sechs abgeschlossen. "Auf den derzeitigen zweiten Tabellenplatz in der Kreisliga sind wir schon stolz - aber wir lassen die Kirche im Dorf ", sagte Engel.

Der Trainer der SG Neufang/Birnbaum, Florian Reißig, ärgerte sich über zwei völlig unnötige Niederlagen vor der Winterpause - diese hätten die recht gute Bilanz gründlich verhagelt. Derzeit belege man Platz sechs in der A-Klasse - doch der Rückstand zu den führenden Teams sei nicht sehr groß.

Beim Trainingslager in Pilsen - zusammen mit der 1. Mannschaft - erhoffe er sich neuen Elan und Schwung. Für den kompletten Nachwuchsbereich lautete das Fazit: In Neufang braucht man sich um den Fortbestand des Vereins vorerst keine Sorgen zu machen - talentierte Spieler würden bereits in ihren Altersklassen überzeugen.

Besonders die A-Junioren hätten nach den Worten von Rudolf Kotschenreuther eine tolle Serie in der Kreisliga KC/CO hingelegt. "Wir waren auf Augenhöhe und können sehr stolz auf unsere Jungs sein", bemerkte Rudolf Kotschenreuther.

Spannung im Sportheim

Auch der Leiter der Sparte Tischtennis, Sebastian Kotschenreuther, konnte durchwegs erfreuliche Neuigkeiten vermelden. Die 1. Mannschaft spiele in der Bezirksliga, die 2. und 3. Mannschaft auf Kreisebene mit. Nervenaufreibende Partien - besonderes bei Heimspielen - lockten erfreulicherweise zunehmend Zuschauer ins Sportheim, stellte Kotschenreuther erfreut fest. Auch die Damenabteilung habe die Erwartungen größtenteils erfüllt und es herrsche geregelter Spielbetrieb.

Mit der "Zumba-Gruppe" - erst vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben - konnten viele neue Frauen im Verein dazugewonnen werden. Die Tendenz ist weiter steigend.

Ein besonderer Höhepunkt der JHV waren die Ehrungen von verdienten DJK/SV-Mitgliedern. In seiner Laudatio lobte der Erste Vorsitzende Georg Wich die Jubilare als echte Vorbilder und verlässliche Stützen des Vereins:

60 Jahre: Rudolf Kotschenreuther (sen.)

50 Jahre: Helmut Backer, Alfred Brehm, Werner Brehm, Alois Beetz, Alfons Kotschenreuther, Hilmar Wunder, Rudolf Förtschbeck.

40 Jahre: Michael Angles, Reinhard Bätz, Klaus Müller, Wolfgang Förtschbeck

25 Jahre: Hans Regel, Andreas Beetz, Roland Brehm, Michael Beitzinger, Thomas Lindenberger, Marco Löffler, Jens Wich und Martin Zwosta.

Franz Föhrkolb, der schon 70 Jahre dem Verein die Treue hält, war leider verhindert. Diese Ehrung wird im Sommer nachgeholt. Die Ehrungen wurden vom Ersten Vorsitzenden und vom Vereinsehrenamtsbeauftragten Ewald Rehm vorgenommen - wobei einige Anekdoten aus der Vergangenheit wieder neu aufgelegt wurden. An alle Jubilare wurde eine Ehrenurkunde und Ehrennadel überreicht.

Nachdem der bisherige Zweite Vorsitzende Christoph Müller aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgab, wurde Marco Wich als sein Nachfolger gewählt. Mit Hans Maier als Drittem Vorsitzenden ist nun auch die Vorstandschaft wieder komplett.

Beim Punkt Wünsche und Anträge wurde der Plan vorgestellt, wie das neue Kassenhäuschen aussehen könnte. re