Aus aller Welt waren am vergangenen Wochenende rund 100 Samba Gruppen, unter anderem aus Singapur, Rio de Janeiro, Frankreich oder England, nach Coburg gekommen, um das größte Samba-Festival außerhalb von Brasilien zu feiern.
Highlights, so resümierte am Sonntagnachmittag Sambaco-Sprecher Andi Ebert, seien der Besuch von Tänzerin Motsi Mabuse gewesen, die sich selbst hochschwanger das Samba-Festival nicht entgehen lassen wollte und sogar noch einen Salsa-Workshop geleitet habe.
Auch ihre beiden "Let's Dance"-Kollegen Oana Nechiti und ihr Mann, Erich Klann, hätten sich beeindruckt gezeigt von einer Stimmung "wie am Zuckerhut", so Andi Ebert.
Die Samba-Königinnen und der König des Karnevals aus Rio de Janeiro waren ebenso zu Gast wie die brasilianische Sängerin Margareth Menezes, die in Brasilien in etwa den Bekanntheitsgrad von Nena oder Xavier Naidoo in Deutschland hat.


Begeisterter Botschafter

"Little Rio", so habe der brasilianische Botschafter Mario Vilalva die Coburger Innenstadt am Wochenende genannt und sich gefreut, dass am Samba-Festival brasilianische Kultur und Lebensfreude nach Deutschland komme.
Bereits am Freitag hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder das Samba-Festival mit dem Bayerischen Heimatpreis ausgezeichnet. "Das ist eine Liebeserklärung an Coburg, so etwas bringt nur Coburg zustande", zitierte Andi Ebert Markus Söder.
Auch Veranstalter Rolf Beyersdorf zieht ein rundum zufriedenes Fazit: "Wenn Rhythmus und Liebe drei Tage das Leben bestimmen, ist Samba in Coburg."
Die Polizei spricht laut Einsatzleiter Valentin Rose-Vetter zum Abschluss des 27. Internationalen Samba-Festivals von einem "äußerst friedlichen und störungsfreien Veranstaltungsverlauf."
Der Termin für das 28. Internationale Samba-Festival 2019 steht schon fest: Es findet im kommenden Jahr vom 12. bis 14. Juli statt. red