Am Samstag, 4. Januar, wird Höchstadts Stadtpfarrer Kilian Kemmer um 12.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Georg die Sternsinger zu ihrer diesjährigen Mission aussenden. Die Kinder und Jugendlichen sind heuer in 23 Gruppen, also mit vier Gruppen weniger als sonst, an zwei Nachmittagen unterwegs und bemühen sich, alle Häuser und Wohnungen zu erreichen, teilt das Pfarramt mit.

Die Gruppen der St.-Georgs-Pfarrei können sich ausweisen, um Trittbrettfahrer und Betrüger zu entlarven. Am Samstagnachmittag werden die Sternsingergruppen ab 13 Uhr an den Haustüren in ganz Höchstadt-Süd klingeln. Auch in Höchstadts gesamter Innenstadt zusammen mit dem Schulweg, der Dr.-Schätzel-Straße, Bamberger Straße, Ringstraße, Lindenstraße, Dr.-Schmitt-Straße, Medbacher Tor, Martinetstraße, Marienstraße, Heubergerstraße, Goethe-, Eichendorff-, Rückert-, Uhland- und Mörikestraße. Dann bitten die Sternsinger, den Neujahrssegen bringen zu dürfen, werden diesen gegebenenfalls an den Türstock anschreiben und danach um eine Spende bitten.

Hotline ist geschaltet

Am Sonntag, 5. Januar, ab 12.30 Uhr werden die Sternsinger den Norden, Osten und Westen der Stadt anpeilen - ausgenommen die Altstadt und die bereits am Samstag erreichten Straßen. Auch Nackendorf, Großneuses, Kleinneuses und Boxbrunn werden am Sonntagnachmittag besucht.

Wegen der reduzierten Gruppenanzahl können die Sternsinger heuer zu ihrem großen Bedauern nicht nach Lonnerstadt mit den Ortsteilen Ailsbach, Mailach und Fetzelhofen kommen. Wer aus diesen Ortsteilen trotzdem den Besuch der Sternsinger wünscht oder wer den Besuch der Sternsinger verpasst hat, kann sich unter der Hotline 0170/3866322 ab 4. Januar melden.

Spenden für Kinder im Libanon

Die Leiter der Aktion, Lukas und Martina Schwägerl, sowie Pfarrer Kilian Kemmer, bitten, die Sternsinger freundlich aufzunehmen. Die Spenden kommen heuer den Projekten des Kindermissionswerkes für Kinder im Libanon zugute. Dort leben Tausende Kinder in Flüchtlingslagern. Das Kindermissionswerk möchte durch seine Projekte inmitten der Armut dafür sorgen, dass Menschen Nahrung und die Kinder vor allem Bildung erfahren. Zudem stelle die Förderung des Dialogs zwischen Christen und Muslimen von klein auf ein zentrales Anliegen dar, das dem Frieden auf dem Weg gegenseitigen Verständnisses und entgegengebrachter Toleranz nachhaltig dienen soll. Dieses Anliegen unterstützen die Sternsinger der St.-Georgs-Pfarrei.

Auch heuer gibt es im übrigen wieder die Möglichkeit, auf hellen oder intensiv lackierten Türen ein Leichtklebeband mit dem darauf geschriebenen Segensspruch zum neuen Jahr 2020 anzubringen. Vom Pfarrgemeinderat wird Karl Barth für die Verwaltung der Spenden Sorge tragen und die Hotline besetzen. Das Ministrantenleitungsteam steht als "Sondereinsatzkommando" während der beiden Tage für Bring-, Hol- und Fahrdienste und für jede Art der Unterstützung zur Verfügung, um unter anderen alle Patienten des Kreiskrankenhauses und des Seniorenzentrums sowie des Hauses für Demenzkranke zu besuchen. red