"Wir waren mehr als überrascht und natürlich ebenso hoch zufrieden, dass wir diese Marathondistanz gewonnen haben". Jens Dittrich und Christoph Arthofer aus Thüringen, die Sieger über die Marathondistanz bei der 9. Auflage der Run and Bike Night, waren begeistert. Mit einem neuen Teilnehmerrekord von 405 Finishern war das gastgebende Coburger Run and Bike-Team sehr zu zufrieden.
Die Strecken, mit Start und Ziel am Scheuerfelder Sportplatz, waren sehr anspruchsvoll und verlangten von den Teilnehmern viel Stehvermögen und Willensstärke. Die organisatorische Arbeit war hervorragend.
Als erstes wurden die Marathonis auf die "Reise" rund um und durch die Stadt geschickt. Vom Start bestimmten die späteren Sieger und das Waldsachsener Duo Christoph Kirchner und Adrian Stark das Renngeschehen. Letztlich setzten sich die beiden Thüringer mit 2:44 Stunden sicher vor dem heimischen Team-Sieger der Klasse M50, klar durch.
Stark waren auch die überlegenen Gewinner der Klasse Mixed 95: Christine Schrenker und Daniel Riedel vom TV 48 Coburg ließen mit 2:56 Stunden ihre Konkurrenz 19 Minuten hinter sich. "Es war ein hartes Rennen, deshalb freuen wir uns, dass wir so schnell waren", sagte Schrenker nach dem Rennen. Das beste Frauenteam war Jessica Nittner und Ingrid Hofmann.
Danach schickte der Starter die fast 100 Teams auf die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometer. Dabei setzten sich Christopher Hein und Patrick Krelke mit 1:15 Stunden sicher durch. Das Höhner Paar Andreas Krenz und Christian Hartleb ließ sich als Gesamtdritte den Sieg in der Klasse M60 nicht nehmen.
Neun Kilometer mussten die Starter im Lauf Familien Run and Bike bewältigen. Hoch überlegen siegten die Geschwister Valentin und Hendrik Herrmann aus Mönchröden mit 33:09 Minuten. Klar dahinter das Mixedteam "Nutella-Killer" Andrea Böhmer und Andreas Nägelein. Flott unterwegs waren die Nordic Walker über zwölf Kilometer. Am schnellsten waren mit 1:30 Stunden Vater und Tochter Lüben und Elena Petrov vom SV Ketschendorf. Das Coburger Ehepaar Ingrid und Michael Oberender war mit fast 140 Lebensjahren erstaunlich flott unterwegs.


Vorverlegung wegen WM-Spiel

Da der Gastgeber dem WM-Spiel Deutschland gegen Schweden aus dem Weg gehen wollte, wurden Startzeiten vorverlegt, so dass es keine echte Run and Bike-Night war. Dies tat dieser tollen Veranstaltung aber keinen Abbruch. Das große Helferteam konnte sich auch auf die Verkehrskadetten und Feuerwehr verlassen, die an Straßenübergängen und Wegen für "Ordnung" sorgten. Hauptverantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung zeichneten Vorsitzender Jörg Schmitt, Astrid Kestler, Klaus Meyer und Eberhard Sihler.