Gehen bei der Soldatenkameradenschaft (SK) demnächst die Lichter aus? Das war neben dem Jahresrückblick der Hauptpunkt bei der Jahreshauptversammlung.
Seit 2016 führt die alte Vorstandschaft mit Wolfgang Herold an der Spitze den Verein kommissarisch. Seither zeigte sich niemand bereit, einen Posten in der Vorstandschaft zu übernehmen. "Im November wurden alle Mitglieder und Nichtmitglieder der SK zu einer Versammlung eingeladen. Doch von 51 Mitgliedern waren nur 21 Personen sowie drei Nichtmitglieder anwesend, obwohl man in den Jahren 1999, 2000 und 2007 noch insgesamt 17 neue Mitglieder aufgenommen hatte", erklärte Herold. Da dürfe man sich schon einmal die Frage stellen, wo das Interesse am Verein geblieben sei. Herold fragte daraufhin die Versammelten, welche Möglichkeit der Verein habe. "Wenn sich niemand findet für den Posten des Vorsitzenden, muss man den Verein halt auflösen", meinte Klemens Fischer. Der kommissarische Vorstand schlug daraufhin nach längerer Debatte vor, am 2. März eine Versammlung abzuhalten. An diesem Tag sollen Neuwahlen stattfinden. Wenn das nicht funktioniere, gehe es um die Stilllegung oder Auflösung des Vereins. Im Fall der Auflösung müsse erörtert werden, was mit dem Vermögen und der Vereinsfahne geschehe. Gerd Klemenz