Sieben aktive Feuerwehrkameraden aus der Gemeinde Stegaurach wurden jetzt von Landrat Johann Kalb für ihren langjährigen Einsatz geehrt. Gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Thilo Wagner überreichte Kalb Medaillen und Urkunden an die Mitglieder der Feuerwehren Stegaurach, Debring und Mühlendorf.

Für 25 Jahre geehrt wurden Carsten Ott, Stefan Zirkel, Markus Übel-Hofmann (alle FFW Stegaurach) und Hubert Norbert (FFW Mühlendorf). Eine Ehrung für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in der FFW erhielten Werner Pflaum (FFW Stegaurach) und Dietmar Schorr (FFW Debring). Ewald Burkart (FFW Mühlendorf) wurde in Abwesenheit geehrt.

Erstem Bürgermeister Thilo Wagner, begleitet von Zweitem Bürgermeister Bernd Fricke und Drittem Bürgermeister Werner Waßmann, war diese Ehrung gerade in diesem Jahr besonders wichtig. Denn den 70 anwesenden Feuerwehrlern samt Kommandant sowie Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann, Kreisbrandmeister Thomas Feulner und Kreisbrandinspektor Friedrich Riemer war der Vorfall von Ende September noch bestens im Gedächtnis, als ein Feuerwehrler beim Einsatz in der Bamberger Straße von einem renitenten Autofahrer, der sich nicht an die Absperrung durch die Feuerwehr halten wollte, angefahren und leicht verletzt wurde. Wagner forderte daher mehr Respekt und Ansehen für die Feuerwehrkameraden.

"Schließlich können sich unsere Bürgerinnen und Bürger Tag und Nacht darauf verlassen, dass ihnen in Gefahren- und Notsituationen kompetent geholfen wird!", lobte Wagner den Einsatz der Floriansjünger.

Auch Ende Juli habe sich bei einem großen Flächenbrand und einem Dachstuhlbrand gezeigt, dass die Feuerwehren im Gemeindegebiet dank des Einsatzes der Feuerwehrler, dank vieler Übungen, Lehrgänge und abgelegte Leistungsabzeichen bestens aufgestellt sind.

Gerne bringe sich auch die Gemeinde Stegaurach für ihre Feuerwehr ein, so Wagner abschließend. Investitionen in Schutzkleidung, einen Mannschaftstransportwagen und einen Sprinter für die FFW Hartlanden sowie Abgasabsauganlagen für alle Gemeindefeuerwehren seien gut angelegt, damit die Feuerwehren auch in Zukunft jederzeit einsatzbereit und für jede Notsituation vorbereitet sind. red