Am Mittwoch, 14. November, lädt die Stadt Bamberg um 18.30 Uhr zu einem Bürgerforum im Pfarrsaal Maria Hilf in der Wunderburg ein, das sich der Frage widmet: "Wie muss sich die Wunderburg entwickeln, damit sie auch in Zukunft für Jung und Alt ein guter Ort zum Leben bleibt?"

Dem ersten Bürgerforum sollen weitere Termine folgen, um gemeinsam die Erfahrungen und Ideen immer weiter zu konkretisieren und machbare Maßnahmen auf den Weg zu bringen, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung.

Was einen guten Ort zum Leben ausmacht und wie es gelingen kann, ihn zu erhalten, will die Sozialplanung der Stadt Bamberg in einem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept praxisnah beschreiben. Das Amt für Inklusion geht dabei einen neuen Weg: Das Konzept werde konsequent vom Menschen und aus dem eigenen Stadtteil heraus gedacht. Die Wunderburg ist dabei das erste Quartier, in dem das Konzept auf diese Weise gemeinsam mit den Stadtteilbewohnern erarbeitet wird.

Die Überlegung hinter der stadtteilbezogenen Ausrichtung: Mit dem eigenen Stadtteil sind die Bewohner in der Regel vertraut, man kennt die Verhältnisse vor Ort, weiß, wie die Menschen dort denken, hat sich vielleicht schon selbst engagiert, nutzt soziale Netzwerke oder ist Teil davon. Hier im eigenen Quartier wird besonders gut beobachtbar, was für ein gutes Leben im vertrauten Umfeld wichtig ist: soziale Kontakte, Einkaufsmöglichkeiten, Information und Beratung, medizinische und pflegerische Unterstützung, bezahlbarer Wohnraum, barrierefreie oder -arme Umgebung, Teilhabe an Kultur-, Bildungsangeboten und am politischen Leben.

Alle Wunderburger können ihre Ideen, Erfahrungen und Visionen für ihr Quartier selbst einbringen. Entstehen soll ein Konzept, das genau zur Wunderburg und zu ihren Bewohnern passt. Um formlose Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer 0951/871527. red