"Schule in Bewegung" war das Thema des Schulfestes der Höchstadter Ritter-von-Spix-Schule, und passend dazu weihten Dekan Kilian Kemmer und Pfarrer Fritz Schäfer die neuen Außenanlagen der Schule. Die Bläserklasse von Gerhard Geuder leitete den heißen Nachmittag ein, die feierliche Weihe umrahmte der Schulchor (Carolina Bohra) mit schmissigen Songs und mit Schulleiter Michael Ulbrich am Piano.

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) lobte die gute Planung und Ausführung beim Errichten der Außenanlagen, was nur durch die perfekte Teamarbeit zwischen dem Bauamt der Stadt, Landschaftsarchitektin Kathrin Nißlein und der ausführenden Firma Großkopf so hervorragend habe gelingen können. "Unsere Mittelschule gilt als eine der besten in ganz Bayern", freute sich Brehm.

Auch Nischen sind wichtig

"Ein Schulhof ist nicht wie zu meiner Schulzeit nur ein Ort, wo man sich 15 Minuten aufhält, isst und vielleicht Hüpfspiele oder Gummitwist macht", stellte Kathrin Nißlein fest. Heute wären Bewegungsangebote wichtig wie Kleinspielfelder und auch Nischen, in die man sich zurückziehen kann.

Die beiden Pfarrer sprachen vor der Segnung den Wunsch aus, dass auch Platz sein solle für den guten Geist, bevor sie die Anlage unter Gottes Segen stellten. Kathrin Nißlein hat in Abstimmung mit der Schule den Pausenhof von der Kerschensteiner Straße im Süden bis hinauf zur Bergstraße neu überplant und eine Attraktion an die andere gereiht. Im Süden gibt es ein Basketballfeld, dem schließt sich ein ca. 15 mal 23 Meter großes Fußball-Kleinspielfeld an. Das mit einem hohen Zaun umrahmte Spielfeld hat einen Belag aus Kunstrasen, sechs Tore und kann auf zwei Feldern quer oder einmal längs bespielt werden.

Oberhalb der Fußball-Arena liegt ein "grünes Klassenzimmer" mit zwei Steinreihen, auf denen die Schüler sitzen und im Freien unterrichtet werden können. Gleichzeitig dienen die Steine als Tribüne für das Fußballfeld.

Als besondere Attraktion gilt das Hängekarussell Ikarus. Wem diese Anlagen noch nicht reichen, der kann sich auf einem großen Klettergerüst, an zwei Tischtennisplatten oder an einem Reck austoben.

500 000 Euro für den Pausenhof

Bepflanzt wurde das Areal mit Sträuchern aus dem Lehrplan. In die Gestaltung des Pausenhofs wurden knapp 500 000 Euro investiert, die gesamten Außenanlagen um die neue Sporthalle werden knapp eine Million Euro verschlingen.

Wie Rektor Michael Ulbrich schon während der Bauphase erklärt hatte, rechtfertige allein die Ganztagsbetreuung der Schüler die Investition in den Pausenhof. Die Schüler sollen sich wohlfühlen und die Möglichkeit haben, sich im Freien auszutoben.