Ein Notruf erreichte am Sonntag gegen 1.15 Uhr die Einsatzzentrale der Polizeiinspektion Lichtenfels. Ein 24-jähriger Michelauer teilte mit, dass er in einer Spielothek in Burgkunstadt sei und dort nicht mehr gehen dürfe. Auch soll die Tür versperrt sein.

Erneuter Notruf

Während der Anfahrt der Streife wählte der Mitteiler erneut den Notruf und gab an, dass er Angst habe und in Verteidigungsstellung stehe. Vor Ort wurden dann die Bedienung und der Mitteiler angetroffen. Der junge Mann gab an, er sei zum Haupteingang hereingekommen, habe etwas getrunken und wolle auch zum Haupteingang wieder hinaus. Da dieser jedoch versperrt sei, fühle er sich bedroht. Auf Nachfrage der Beamten, warum er nicht den 20 Meter entfernten Nebeneingang benutze, gab der junge Mann an, dass er in einer ähnlichen Lokalität gearbeitet habe und da jeder den Haupteingang auch als Ausgang benutzen könne. Das seltsame Verhalten des jungen Mannes konnte nach einem Alkotest, der über zwei Promille erbrachte, etwas mehr nachvollzogen werden.

Hausverbot folgt

Nach dem Gespräch mit den Beamten verließ er das Lokal zufrieden durch den Nebeneingang. Er wird zukünftig nicht mehr so schnell hier einkehren, da er wohl ein Hausverbot fürs Lokal erhalten wird. pol