Martin Lücke aus Coburg ist der Kandidat der Oberfranken-SPD zur Europawahl 2019. Beim Europaparteitag der oberfränkischen SPD im Gasthof "Opel" in Himmelkron setzte er sich gegen drei andere Kandidaten durch: Juan Carlos Abad Sanz aus Küps, Sebastian Fischer aus Sparneck und Martin Schunk aus Kulmbach. Bezirksvorsitzende Anette Kramme, MdB, machte bereits in ihrer Begrüßung deutlich, wie wichtig der europäische Einigungsprozess ist. Gerade angesichts Trumps sprunghafter und narzisstischer Politik machte sie unter dem Beifall der Anwesenden deutlich: "Die Antwort auf ,America first' können nur die Vereinigten Staaten von Europa sein." Die Schweinfurter Europaabgeordnete Kerstin Westphal betonte, wie wichtig die auf europäischer Ebene getroffenen Entscheidungen auch für die Menschen in Oberfranken seien.

Lücke, Jahrgang 1963, ist verheirateter Vater von vier Kindern und Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin. Er arbeitet als Oberarzt und Betriebsratsvorsitzender am Klinikum Coburg und ist seit 2002 Mitglied des Coburger Stadtrates. "Im Wahlkampf möchte ich aufzeigen, welche Gestaltungskraft Europa hat, wie stark wir Europa hier von Oberfranken aus mitgestalten können, und wie stark Europa auch unsere Region voranbringen wird, wenn wir es richtig anpacken", so der Coburger.

Als direkt zugeordneter Ersatzkandidat wurde der 24-jährige Martin Schunk aus Kulmbach gewählt, der Medienkultur und Medienwirtschaft an der Universität Bayreuth studiert. red