Die Neuwahl des Vorstandes und ein Bericht zur politischen Lage von Bundestagsabgeordnetem Andreas Schwarz standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins im Bürgerhaus.

Bei seinem Jahresbericht zeigte sich Vorsitzender Körner über den Kinderfasching mit fast 400 Besuchern erfreut. Gut komme der "Tacheles" als Sprachrohr des SPD-Ortsvereins bei der Bevölkerung an. Körner erwähnte auch die Plakataktion gegen die Stromtrasse P44 mod und den Besuch von Wirtschaftsminister Peter Altmaier.

Entgegen dem Beschluss des Gemeinderates sei das Feuerwehrhaus in Obristfeld größer gebaut worden. Nachdem die SPD mit einer Baumschutzverordnung "nicht durchgekommen war", seien in Redwitz und Unterlangenstadt mehrere prägende Bäume gefällt worden. Der Neubau einer Turnhalle sei mit den Stimmen der CSU abgelehnt und eine Sanierung der alten Halle befürwortet worden.

Auf Antrag der SPD-Fraktion sei die Wohnraumförderung zum "Erfolgsmodell" geworden. Ein neues Wohngebiet werde in Trainau erschlossen. Teuer zu stehen komme die Gemeinde die Schwimmbadsanierung. Vor Gericht gescheitert sei die Klage gegen die Übernahme der B 173 Redwitz-Zettlitz.

Ferner blickte Vorsitzender Körner mit Zuversicht auf die Kommunalwahlen 2020. Mit Stephan Arndt werde ein "junger dynamischer Mann" im Dezember als Bürgermeisterkandidat und eine komplette Gemeinderatsliste mit Kandidaten aus allen Ortsteilen aufgestellt.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Jochen Körner, Zweite Vorsitzende Regina Ehnes und Christian Hennig, Schriftführer Stephan Arndt, Kassierer Günter Friedlein sowie Beisitzer Lukas Busch, David Herrmann, Siegfried Wiegandt und Erik Friedlein, Revisoren Ruth Wiegandt und Jürgen Heublein.

Als Kreisdelegierte wurden Stephan Arndt und Christian Hennig gewählt. Ersatzdelegierte sind Jochen Körner und Natalie Grammon. Werner Knoth