Einstimmig fordert der SPD-Ortsverein Reckendorf den amtierenden Bürgermeister Manfred Deinlein zum Weitermachen auf und nominierte ihn zur bevorstehenden Kommunalwahl als ihren Bürgermeisterkandidaten.

Die Nominierungsversammlung zeigte sich beeindruckt von den Leistungen, die Bürgermeister und Gemeinderat in den vergangenen sechs Jahren für Reckendorf erbracht hatten. Im Ort sei eine Aufbruchstimmung spürbar, die unbedingt aufgegriffen und weitergetragen werden solle.

Der Vorsitzende des Ortsvereins, Falko Badura, erinnerte an wesentliche Ereignisse der zu Ende gehenden Wahlperiode. So sei unmittelbar nach der Wahl der neue Flächennutzungsplan der Gemeinde beschlossen worden. Außerdem wurden insgesamt vier neue Bebauungspläne aufgestellt. Erfreulich sei außerdem, dass in den vergangenen fünf Jahren auch alle Gewerbeflächen aktiviert wurden. Es gelte nun, neue auszuweisen.

Gemeinderat Axel Cron verwies auf die rege weitere vorausschauende Planungstätigkeit der Gemeinde. So hat sich Reckendorf in der Baunach-Allianz aktiv eingebracht und stellt mit Manfred Deinlein den stellvertretenden Vorsitzenden. Daraus gehen sowohl das Leerstandsmanagement wie auch das Kernwegenetzkonzept hervor. Beide werden demnächst ihre Wirkung entfalten. Gemeinderat Christian Zweig freute sich über den Neubau des Kindergartens und dass es gelungen sei, über die Arbeiterwohlfahrt auch einen Schülerhort in Reckendorf einzurichten.

Gemeinderat Bernhard Müller hob hervor, dass die Kläranlage in den Eigenbetrieb übernommen werden konnte, danach zwar erst einmal generalüberholt werden musste, dies aber trotzdem wirtschaftlich ein Erfolg ist. Ebenso forderte er, die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gerach weiter auszubauen, wie dies im Bereich der Kläranlage sowie des Bauhofs bereits geschehen sei. Nur gemeinsam könne man erfolgreich sein.

Bürgermeister Deinlein ergänzte, dass darüber hinaus die Seitenbachstraße fertig gestellt worden sei und durch die Umstellung eines Großteiles der Straßenbeleuchtung diese künftig erheblich weniger Kosten verursachen werde. Gleichzeitig mahnte er, nicht nachzulassen. Dringend sei beispielsweise eine Einrichtung zur Seniorenbetreuung notwendig. Zusammen mit Entwicklung und Umsetzung des kommunalen Denkmalkonzeptes sei dies eine mögliche künftige Nutzung der ehemaligen Brauerei Stolbinger.

Der Ortsverein sprach Deinlein einstimmig das Vertrauen als Bürgermeister auch für die nächsten sechs Jahre aus und beschloss die Gemeinderatsliste mit 27 Kandidaten. red