Mit dem Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus ging ein lange ersehnter Wunsch der Feuerwehr Obristfeld in Erfüllung. Bauherr ist die Gemeinde Redwitz, die Bauausführung obliegt der Feuerwehr Obristfeld in Zusammenarbeit mit der Firma Klamert Bau, Weismain. Ende 2019 soll das Gebäude fertig sein. Die Baukosten belaufen sich auf 320 000 Euro. Als Zuschüsse fließen von der Regierung von Oberfranken 57 750 Euro und vom Landkreis Lichtenfels 5000 Euro. Die Feuerwehr Obristfeld bringt 85 000 Euro als Eigenleistung ein. Als Nutzfläche sind geplant für die Fahrzeughalle 66 Quadratmeter, für die Gemeinschaftsräume 124 Quadratmeter. Die gesamte Nutzfläche beläuft sich auf 190 Quadratmeter. Beim Spatenstich zeigte sich Bürgermeister Christian Mrosek erfreut über die zahlreiche Teilnahme aus der Ortschaft. Das derzeitige Feuerwehrhaus in Obristfeld entspreche nicht den geltenden Unfallverhütungsvorschriften sowie den Mindestanforderungen, welche heute für eine ordnungsgemäße Unterbringung der Ausrüstung und Sicherstellung der Ausbildung einer Feuerwehr Voraussetzung sind. Bisher verfüge die Freiwillige Feuerwehr lediglich über einen Tragkraftspritzenanhänger, der an den Traktor eines Landwirts angehängt wird. Sowohl bei Alarmeinsätzen als auch bei Übungen sei es oft schwierig, ein geeignetes Zugfahrzeug zu finden. Die Feuerwehrkameraden müssen mit ihren Privatfahrzeugen zum Einsatzort fahren, was mit Problemen und Gefahren verbunden sei.

Der Neubau des Feuerwehrhauses diene zum einen als neues Heim für die Kameraden und Geräte der Freiwillige Feuerwehr Obristfeld, aber besonders dem Schutz der Bevölkerung. Durch die Gemeinschaftsräume soll ein Platz für Veranstaltungen entstehen. Der Standort für das neue Feuerwehrhaus, das nach eingehender Prüfung aller Möglichkeiten sich als optimal erwies, ist der Eingangsbereich zum Bolzplatz.

Weiterhin sei im Feuerwehrbedarfsplan die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) vorgesehen, so Mrosek. Dieses werde im Jahr 2019 angeschafft. Thomas Micheel