Ein besonderes Ereignis krönte einen eigentlich ganz normalen Schultag der Dritt- und Viertklässler der Volksschule Thulbatal. Zum einen der Welttag des Buches, der jedes Jahr am 23. April in den Blick genommen wird und zum anderen die Einladung der Autorin Sylvia Schopf durch die katholisch-öffentliche Bücherei Markt Oberthulba.
Sylvia Schopf, die extra aus Frankfurt angereist war, stellte sich den Kindern der dritten und vierten Klassen zunächst mit ihrem Werdegang vor: Schauspielerin, Autorin von Theaterstücken, dann Büchern, Journalistin und zur Recherche von Hintergründen auch Weltreisende. Bei den sich Lesungen ging es hauptsächlich um "Gruselballaden" aus der Schatzkiste großer Dichter. In ihren Büchern hat sie den Kunstgriff geschafft, diese Klassiker für Kinder ab neun Jahren, zum Beispiel Romeo und Julia von William Shakespeare, so in unsere heutige Sprache zu übersetzen, um sie für Kinder besser verständlich und zugänglich zu machen. Zum Einstieg in das Gruselthema spielte sie unterschiedliche Geräusche vor, die bei den Kindern im Kopf spannende und schaurige Geschichten und Gänsehaut hervorriefen. Und diese durften einige der Kinder dann erzählen - alle waren völlig unterschiedlich. Dann zogen sechs Kinder hintereinander jeweils eine Karte mit einer Abbildung - Feuer, rote Mütze, Dorf, Pferd, Mühle und Gerippe. Aufgabe war nun für alle, Ideen zu geben für eine Gruselgeschichte.
Zur letzten Vorlesestunde vor der Sommerpause waren dann 16 Kinder in die Bücherei gekommen und lauschten der Bilderbuchgeschichte "Woher kommt die Liebe?". Die drei Freunde Eichhörnchen, Elch und Ente begegnen auf der Suche nach Antworten, woher denn die Liebe kommt, mehreren Tieren. Alle Antworten sind verschieden und dennoch wahr. Im Schulhaus bastelten die Kinder später Enten aus Papier. red