Die Gemeindejugendpfleger haben sich zusammen mit der Kreisjugendpflegerin der Kommunalen Jugendarbeit, Susanne Lange, zu einer Klausurtagung auf Burg Hoheneck bei Ipsheim (Mittelfranken) genauer mit den Inhalten und Anforderungen an die heutige Jugendarbeit beschäftigt. Im Mittelpunkt stand das Thema "Social Media in der Jugendarbeit". Hierbei ging es darum, sich mit den Lebenswelten von Jugendlichen auseinanderzusetzen, diese zu verstehen und neue Zugänge zu finden. Ebenso wurde über die ständige Erreichbarkeit und die Zukunftsvisionen sowie über die Entwicklung von gemeindeübergreifenden Projekten auf Landkreisebene gesprochen. Der Blick richtete sich darauf, was Kinder- und Jugendarbeit von "gestern und heute" bedeutet, welche Anforderungen und Herausforderungen es zu meistern gilt, und dabei auch die eigene Rolle kritisch zu reflektieren. Die Jugendpfleger waren sich einig, dass sie ihre Augen vor dem Thema "Neue Medien und Soziale Netzwerke" nicht verschließen und mit dem Geist der Zeit gehen wollen. Smartphone und Internet stellen Medien dar, mit denen sich die Akteure der Jugendarbeit befassen müssen, um Kinder und Jugendliche angemessen und professionell begleiten, unterstützen und erreichen zu können.

Die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Coburg konnte Katharina Nierhoff, Medienpädagogische Fachkraft des Bezirksjugendrings Oberfranken, als Referentin für ihre zweitägige Klausurtagung gewinnen. Sie bot den Jugendpflegern eine sehr praxisnahe Fortbildung mit pädagogischen Handlungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit, wie zum Beispiel für Kinder- und Jugendtreffs, Ferienprogrammgestaltung, Freizeitmaßnahmen oder für die Gestaltung von Präsentationen für die Öffentlichkeitsarbeit. Kleine Medienprojekte im Handumdrehen mit spannenden Tools für die aktive und kreative Medienarbeit mit Jugendlichen zu gestalten, stand am letzten Klausurtag auf der Tagesordnung. Es wurden QR-Code-Rallyes entwickelt, Trick- und andere kleine Filme gedreht, entsprechende Apps kennengelernt und ausprobiert. Saskia Walter