JOsef Hofbauer Das Walberla und die Neideck waren die zentralen Punkte des 20. Fränkische-Schweiz Marathons. Zum Jubiläum war die Streckenführung so verändert worden, dass die Läufer die Wendemarke in Weilersbach gleich zweimal passieren mussten. Nur die Skater, die nächstes Jahr nicht mehr dabei sein werden, fuhren die bekannte Strecke bis Behringersmühle und zurück zum Zieleinlauf.

Die Fans aus dem österreichischen Linz, die 450 Kilometer Anreise auf sich genommen hatten, bedauerten den künftigen Verzicht auf die Skater, feuerten ihre neun Aktiven in den hellblauen T-Shirts umso begeisterter an.

Bereits ab 8 Uhr bereiteten sich die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk an den Wendepunkten und Verpflegungsstationen auf das Großereignis vor, gossen isotonische Getränke, Wasser und Cola in die Trinkbecher und stellten Bananen und Fitness-Riegel bereit. "Wuppt", stellte Moderator Markus Schmitt zufrieden fest, als er seine Ausrüstung testete. Zusammen mit Christopher Fleith sorgte er mit launigen Sprüchen für Stimmung. "Bis zu de Weißwürst' um Elfe seid' s scho wieder da" feuerte Schmitt die ersten Marathonläufer an.

In Streitberg, wo Sambatänzerinnen den einen oder anderen Läufer dazu verleiteten, für ein Selfie eine Pause einzulegen, informierten "Mister Marathon", alias Kulturreferent Toni Eckert, und Thomas Stuber über das Renngeschehen. Hier verfolgten auch Landrat Hermann Ulm (CSU) und der stellvertretende Bürgermeister des Marktes Wiesenttal, Gerhard Kraus (BG), den Rennverlauf.

Dabei erfuhren sie von Thomas Stuber, dass es beim Marathon nicht nur auf die Beine, sondern auch auf die Arm-Arbeit ankomme. Um für einen Marathon fit zu sein, laufen die Erstplatzierten pro Woche 150 bis 180 Kilometer, informierte Eckert, der sich sorgte, dass auffrischender Westwind den Läufern zwischen Streitberg und Ebermannstadt zu schaffen machen könnte.