. Zur Premiere der neuen Veranstaltungsreihe "Sommerklassik" der Stadt Lichtenfels konnte die Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner neben den Mitwirkenden, dem Instrumental Collegium Lichtenfels unter der Leitung von Heinz Wilk und der Solistin Nina Scheidmantel ein erwartungsfrohes Publikum im vollbesetzten Festsaal des Stadtschlosses begrüßen.
Bernd Legal, der als fachkundiger Moderator durch den Abend führte, stimmte die Besucher auf das Motto des Abends "Musik aus Wien" ein. Während der erste Teil des Konzerts mit Werken von Mozart, Schubert und Haydn ganz im Zeichen der "Wiener Klassik" stand, wurde der zweite Teil durch die beschwingte Musik von Johann Strauß Vater und Sohn geprägt.


Konzerte in China

Unter den zahlreichen Konzerten für Klavier und Orchester ragt das Konzert Nr. 11 D-Dur ) heraus, das das Instrumental-Collegium und die Pianistin Nina Scheidmantel zur Aufführung brachten. Die Solistin, die sich bereits als Jugendliche als mehrfache Preisträgerin beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" hervortat, hat mittlerweile durch Konzerte in China und in der Carnegie Hall in New York einen internationalen Bekanntheitsgrad erreicht. Bei dem konzertanten ersten Satz, dem langsamen zweiten Satz und dem temperamentvollen Schlusssatz "Rondo all` Ungarese", dem ein ungarisches Volkslied zugrunde liegt, konnte die junge Pianistin ihr virtuoses Können unter Beweis stellen.
Der zweite Teil des Konzerts stand ganz im Zeichen von fröhlichen und mitreißenden Tanzmelodien von Johann Strauß Vater (1804-1849) und Johann Strauß Sohn (1825-1899). Den mitreißenden Schlusspunkt setzte dann der berühmte Radetzky-Marsch von Johann Strauß Vater, bei dem die Besucher voller Begeisterung mitklatschten.
Auch das Instrumental-Collegium gab bereitwillig mit dem leicht dahinfließenden Walzer "Donauwellen" des rumänischen Komponisten Iosif Ivanovici eine Zugabe.
Alfred Thieret