Für einen spektakulären Übungseinsatz rückten am Freitag alle Feuerwehren aus Wartmannsroth und die Nachbarwehr aus Hetzlos aus. Ziel war der Hof von Familie Hoos am Weiher. Die Übung: Die Photovoltaikanlage brennt, es sind Menschen im Gebäude. Das Kommando hatte der Schwärzelbacher Kommandant Alexander Heim. Komparsen mimten Opfer. Freilich waren die Schwärzelbacher als Erste zur Stelle. Da vier Leben zu retten waren, erfolgte schnell der Erstangriff der Atemschutzträger in das Gebäude. Wie gut, dass Wärmebildkameras zur Hand waren. So konnten die Floriansjünger schnell die verletzten Übungsopfer auffinden. Lange Schlauchleitungen waren herzustellen. Denn der virtuelle Brand auf dem Dach mit den vielen Photovoltaik-Elementen brauchte viel Löschwasser. Mehrere Hydranten wurden angezapft. Um den nötigen Wasserdruck für die langen Leitungsstrecken zu erhalten, waren Motorpumpen im Einsatz. Nach der Übung sagt Niklas Fink: "Solche Übungen sind für mich sehr sinnvoll, weil ich meine Belastung mit Atemmaske, Schlauch und dem Gewicht der Atemflaschen unter realistischen Bedingungen testen kann."
Solche Übungen sollten seiner Meinung nach noch häufiger, vielleicht alle Vierteljahre, in einem solch großen Rahmen mit Wehren aus allen Ortsteilen stattfinden.