Lange war es der Wunsch der Friedhofsbesucher in Fridritt, dass eine Lampe aufgestellt wird, weil sich der Gottesacker außerhalb des Dorfes befindet und es weit und breit keine Lampe gibt.
"Hier liegt auch kein Kabel", sagt Friedhofsreferent Klaus Schebler (Neue Wege). Eine Eigens für die Friedhofslampe eine Leitung zu verlegen, wäre viel zu teuer. Deshalb sei die Idee mit der Solarlampe geboren wurden, die am Mittwoch von Sebastian Hömer und Kilian Ortner von der Firma Ortner aufgestellt worden ist.
Dafür haben sie zunächst ein 1,6 Meter tiefes Schraubfundament eingezogen, auf dem die Lampe dann eingesetzt und verschraubt wurde.
"Das ist modernste Technik", sagt Klaus Schebler, zur neuen Solarlampe. Große Flächen gewährleisten, dass sie genügend Sonnenenergie aufnehmen kann und der Akku könne den Strom auch sehr lange speichern. Gefragt ist die Lampe ja hauptsächlich im Winter, wenn die Tage kurz sind und die Sonne oft selten scheint. Außerdem lasse sie sich programmieren, denn mitten in der Nacht müsse sie ja nicht scheinen, so der Friedhofsreferent.
Er bittet die Fridritter, jetzt einmal zu schauen, wie die Solarlampe funktioniert und ob das Licht auch ausreicht. Sollte sich die Neuanschaffung, die mit rund 3000 Euro zu Buche schlagen wird, bewähren, sei nicht ausgeschlossen, dass auch an anderen Stellen zu dieser Lösung gegriffen wird. Überall, wo sonst neue Kabel verlegt werden müssten, mache das Sinn. Geprüft werde das derzeit in der Otto-Liebmann Straße.
"Es gibt immer wieder Nachfragen, auch auf Spielplätzen werden Lampen gewünscht", so Klaus Schebler. "Aber immer der Reihe nach, und nicht jeder Wunsch kann erfüllt werden."