"Smartphone und Internet: Vorzüge und Gefahren", über dieses Thema informierte Roland Schmied, Berater der Kriminalpolizei Schweinfurt, auf einer gemeinsamen Veranstaltung der VHS Hammelburg und der Mittelschule Hammelburg. Mehr als 100 Interessierte (Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler aller Schularten) folgten dem Vortrag und beteiligten sich rege an der lebhaften Diskussion. So konnten viele Fragen geklärt werden.

Viele Eltern sind selbst nicht so sicher im Umgang mit den neuen Medien wie ihr Nachwuchs. Die Jugend geht unbekümmert mit Social Media um. Und während die Elterngeneration noch bei Facebook und bei Whatsapp ist, tummeln sich die jungen Leute eher bei Snapchat und Instagram. Aber was machen sie da genau? Youtube- Videos anschauen, um Schminktipps und über das perfekte Styling zu erfahren - dafür hätte man früher einen Vhs-Kurs gebucht. Der Datenklau im Internet bei Politikern und Promis Anfangs des Jahres hat klar gemacht: Absolute Datensicherheit gibt es nicht. Gleichzeitig nutzen wir alle, vor allem Jugendliche, das Internet über Smartphones und Tabletts täglich - oft unbedacht. Die Digitalisierung nimmt in allen Lebensbereichen rasant zu.

Unzählige Apps, Internetanwendungen, Mail- sowie Messenger-Systeme werden genutzt, weil sie das Leben angenehmer machen. Auch soziale Netzwerke und Sprachassistenten gehören zum Alltag. Die daraus resultierende Gefahr wird verkannt.

Der kriminalpolizeiliche Berater stellte aktuelle Fälle aus Unterfranken vor und klärte auf, wie man sich vor Gefahren schützen kann. Weitere Themenschwerpunkte des Vortrags waren: Welche Risiken tauchen beim "kontaktlosen" Bezahlen und der Nutzung von Clouds auf, welche Aktivitäten sollte man bei Nutzung von Hotspots unterlassen? Wie erkenne ich gefälschte/verdächtige E-Mails? Was passiert, wenn ich eine solche Mail öffne? Welche Gesetze gelten im Internet? Wie hängen facebook und WhatsApp zusammen? Wo landen meine Daten? Kann ich Kinder und Jugendliche gefahrlos mit den sozialen Medien umgehen lassen? Oder lauern dort brenzliche Gefahren? Ergänzend dazu hielt der Referent in allen Klassen der Jahrgangsstufen 7 bis 10 der Mittelschule Hammelburg, organisiert von der Jugenschulsozialarbeiterin Nathalie Gerbersdorf, jeweils zweistündige Workshops, in denen er das Thema - der Altersstufe angepasst - aufarbeitete. Die Schülerinnen und Schüler erkannten - teilweise mit großem Erschrecken, dass zu unbefangener Umgang mit den neuen Medien doch oft zu unangenehmen oder gar gefährlichen Situationen führen kann. red