Mainleus — Treue Mitglieder des Kaninchen- und Geflügelzuchtvereins Mainleus und Umgebung wurden bei der Hauptversammlung ausgezeichnet. Die silberne Ehrennadel des Verbands bayerischer Rassegeflügelzüchter für 15-jährige Vereinszugehörigkeit erhielten Roland Beiersdorfer, Elfriede Konrad, Inge Stanko, Werner Thomas, Christine und Erika Waldmann. Roland Stanko bekam die Goldene Ehrennadel des Verbands für 20-jährige Treue. Mit dem ZDK-Ehrenzeichen im Silberkranz für Jugend des Verbandes bayerischer Kaninchenzüchter wurde Laura Grampp geehrt.
Eine besondere Ehrung wurde Achim Gutsmann, der erfolgreich Kleinsilber gelb züchtet, seitens des Verbands bayerischer Kaninchenzüchter zuteil. Für 40-jährige Verbandsmitgliedschaft wurde ihm die Goldene Verbandsehrennadel überreicht. Seit zehn Jahren ist er erfolgreich als Jugendleiter auf Vereins- und Landkreis-Ebene tätig. Bei Gutsmann liegt das Hobby im Blut. Schon als Sechsjähriger haben ihn seine Eltern - der Vater war Gründer der Jugendgruppe - stets auf Veranstaltungen und Ausstellungen mitgenommen. "Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Fahrten nach Essen oder Stuttgart zu den Bundesschauen. Dort waren 30 000 Kaninchen ausgestellt, was auf mich einen gewaltigen Eindruck gemacht hat", erzählt er mit leuchtenden Augen.

"Tier kommt vor dem Frühstück"

Natürlich unterstützt die ganze Familie ihren Vater: Tochter Michaela fungiert als Vereinsschriftführerin und ist selbst erfolgreiche Züchterin. Der Wahlspruch von Achim Gutsmann lautet: "Das Tier kommt noch vor dem Frühstück."
In seinem Jahresbericht erinnerte Vorsitzender Hansjürgen Grampp unter anderem an die Feier des 25-jährigen Vereinsbestehens. Das Rahmenprogramm mit Hähne-Wettkrähen und Rammlerklopfen werde vielen der Besucher noch lange in Erinnerung bleiben. Höhepunkt des Zuchtjahres sei die Lokalschau gewesen, die am 15. und 16. November in der Sommerhalle stattgefunden habe. Grampp: "Der Besucherzuspruch zeigt uns, dass wir mit unserer Vereinsschau absolut richtig liegen. Für das hohe Niveau im Verein sprechen die vielen Spitzenbenotungen, wobei im vergangenen Jahr die Kaninchenzüchter mit 16 mal v und 26 mal hv bei insgesamt 79 Tieren den Geflügelzüchtern die Schau stahlen."
Vor den Neuwahlen hatten alle Amtsinhaber einmütig die Bereitschaft bekundet, ihre Posten weiterhin zu bekleiden, so dass deren Wiederwahl einstimmig erfolgte. Karl Klippel