Hervorragende Leistungen beim bundesweiten Wettbewerb "Informatik-Biber" haben sieben Schüler des Kulmbacher Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasiums erzielt. Dafür mussten sie 18 "Knobelaufgaben" aus der Informatik unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads innerhalb von 40 Minuten alleine oder im Zweierteam lösen.
Diese erfordern "Köpfchen, aber keine Vorkenntnisse". Maximal waren dieses Mal 180 Punkte erreichbar. Für falsche Antworten gibt es jedoch Minuspunkte, so dass man sich kaum einen Fehler erlauben darf, um einen ersten oder zweiten Preis zu erhalten.
In einer Aufgabe waren auf einem Fließband Kisten mit Zahlen oder Rechenzeichen (+, -, * oder /) gegeben. Der Rechner nimmt nacheinander die Kisten vom Fließband und legt so lange eine Kiste auf einen Stapel, bis die oberste ein Rechenzeichen enthält. Dieses Rechenzeichen wird auf die beiden Kisten darunter angewandt und durch eine Kiste mit dem Ergebnis ersetzt. Danach geht der Vorgang weiter.
In der Informatik sind die Speicherung und die Verwaltung von Daten sehr wichtig. Dafür werden sogenannte Datenstrukturen verwendet, um den Zugriff auf die Daten und ihre Verwaltung effizient zu ermöglichen. Eine solche Datenstruktur ist der Stapel.


Aufgaben aus der Oberstufe

Viele Aufgabeninhalte - wie Stapel - sind erst im Lehrplan der Oberstufe zu finden oder ragen über den Schulstoff hinaus. Die Mädchen und Jungen haben durch logisches, strukturiertes und Problem lösendes Denken, ohne die fachlichen Hintergründe zu kennen, die Aufgaben souverän gelöst und wurden daher mit dem ersten beziehungsweise zweiten Preis belohnt:
Den 1. Preis - einen Biber-USB-Stick - erhielten Julian Peetz und Aaron Rieß (Klasse 7b) mit der vollen Punktzahl (180 Punkte) sowie Moritz Oertel und Miklas Rüger (7c) im Team (172 Punkte). Der 2. Preis, ein Holz-Kugelschreiber, ging an Isabel Hirschmann (7c) (164 Punkte) sowie Lena Helgerth und Katharina Kloss (9a) im Team (164 Punkte).
Das MGF ging mit 162 Teilnehmern im Rahmen des Informatik-Unterrichts in der sechsten und siebten sowie in der neunten bis zwölften Jahrgangsstufe an den Start.


Ansehnliche Ausbeute

In ganz Deutschland beteiligten sich 248 092 Jugendliche aus 1381 Schulen an diesem Wettbewerb. Nur 2,2 Prozent aller Teilnehmer haben den 1. Preis - davon vier vom MGF - und nur 2,3 Prozent den 2. Preis - davon drei vom MGF - erhalten, eine ansehnliche Ausbeute für das Kulmbacher Gymnasium. red