Es ist schon komisch mit diesen Sports Utility Vehicles, kurz SUV. Jeder regt sich darüber auf - solange er selbst keins fährt. Überflüssig seien die Dinger, viel zu groß, würden viel zu viel verbrauchen, und für den Einsatz im Gelände seien sie auch nicht geeignet. Vorstadtpanzer halt. Wer so ein Ding fährt, argumentiert mit der besseren Übersicht und dass er (oder sie) sich darin sicherer fühle. Klar: Wenn man jeden Fußgänger ansatzlos unter seiner Blechkarosse begraben kann, auch wenn es ein zwei Meter großer Dreizentnermann ist, dann mag das ein gewisses Überlegenheitsgefühl fördern. Was aber, wenn jemand mit seinem SU-Vehikel schon beim Einparken überfordert ist und sicherheitshalber zwei Parklücken belegt, weil das Auto ja soooo breit ist? Für andere Verkehrsteilnehmer ist so ein halbblinder Panzerfahrer jedenfalls keine Quelle zusätzlicher Sicherheit. sb