22 Schüler wurden auf der Schulentlassfeier von der Albert-Blankertz-Mittelschule verabschiedet. Alle Redner hoben hervor, dass die Überreichung der Abschlusszeugnisse ein bedeutender Tag sei. Doch appellierten auch alle an die Entlassschüler, weiterhin zu lernen und sich erreichbare Ziele zu setzen.

Zum Song "Viva la vida" und dem Applaus der Eltern, Angehörigen und Gäste liefen die Entlassschüler in die Turnhalle ein. Auf diesen Tag hätten alle neun Jahre hingearbeitet, war sich Schulleiter Christian Förtsch bewusst. Mit dem Schulabschluss öffneten sich für die Entlassschüler Türen, die in einen aufregenden neuen Lebensabschnitt führen. Zu den Begriffen Leistung und Lernen gehöre es auch, Verantwortung zu übernehmen, stellte Förtsch klar heraus. Die Enttäuschung über sein eigenes Abschneiden könne man nicht auf andere schieben.

Die Neuntklässer hätten sich zu ernst zu nehmenden Persönlichkeiten entwickelt, für die nun der Ernst des Lebens beginnt, stellte der Schulleiter heraus und appellierte, sich nicht hinter Smartphone und Internet zu vergraben, sondern an der Gesellschaft teilzunehmen.

Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister Christian Mrosek hält den Tag mit der Überreichung der Abschlusszeugnisse ebenfalls für einen der wichtigsten in der Schulzeit. "Ihr habt eine großartige Leistung erbracht", lobte er. Zugleich hätten sie sich für ihre Mühen belohnt.

Jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt mit mehr Freizeit. Doch bedeute das auch, mehr Verantwortung zu übernehmen. Für wichtig hält es Mrosek, offen für Neues zu sein und in Weiterbildung zu investieren. "Sucht euch einen eigenen Weg", gab er als Botschaft aus, "und setzt euch Ziele, die euch wichtig und erreichbar sind."

Christian Hennig vom Elternbeirat der Mittelschule rief die Entlassschüler auf, neugierig und wachsam zu sein und sich nicht abhängig zu machen. Seinen Dank richtete er an die Eltern, die immer da gewesen seien, wenn sie gebraucht wurden. Nach dem Song "Neuanfang" blickte Klassenlehrerin Laura Zech auf die Schulzeit der ehemaligen Neuntklässer zurück. In fünf Jahren hätten sie an der Mittelschule viel erlebt. Auch Rückschläge und Enttäuschungen zählten dazu. Doch biete jeder Fall zu Boden einen Neuanfang und man müsse lernen, aufzustehen.

Dank an die Lehrerin

Emily Stadelmann war froh, dass jetzt alles vorbei sei. Die Schule sei für jeden ein Ort gewesen, an dem man viele getroffen habe. Bei ihrem Schulrückblick gab sie so manches Geheimnis preis. Lobende Worte fand Stadelmann für Klassenlehrerin Laura Zech und überreichte im Namen der Klasse ein Abschiedsgeschenk.

Nun war der Moment der Zeugnisübergabe gekommen. Stellvertretender Schulleiter Markus Scholz und Schulleiter Christian Förtsch überreichten die Zeugnisse und der Elternbeirat mit Gisela Backert und Christian Hennig schloss sich mit einem Präsent für jeden an. Als Jahrgangsbeste ehrte der Schulleiter Emily Stadelmann und Ömer Said-Aygün.

Der Entlassfeier vorausgegangen war ein ökumenischer Gottesdienst mit Pfarrer Daniel Steffen Schwarz und Veronika Fath. red