Unfälle mit Kindern gehören zum traurigsten Kapitel des Verkehrsalltags. Langfristig betrachtet verlieren aber immer weniger Kinder ihr Leben im Straßenverkehr. Wurden in den 1950er Jahren noch über 1000 getötete Kinder gezählt, sank diese Zahl in den 1990er Jahren auf unter 500 und liegt 2015 bereits das fünfte Mal unter 100.
Das gemeinsame Bestreben muss aber sei, diese Zahl immer weiter zu reduzieren. Wichtig ist, dass schon frühzeitig mit den Kindern das Verhalten im Straßenverkehr geübt wird.


45-minütiger Vortrag

Die Aktion "Aufgepasst mit ADACUS" führte die Vorschulkinder im Evangelischen Kindergarten Neunkirchen spielerisch an ihre Rolle als Fußgänger heran. In dem rund 45-minütigen Programm vermittelte Franziska Leitschuh, eine speziell ausgebildete ADAC-Moderatorin, kindgerecht und unterhaltsam wichtige Sicherheitsaspekte im Straßenverkehr. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, führt der Kinderliebling "ADACUS", eine wissbegierige blaue Rabenpuppe, durch das Programm.
In zwei Gruppen waren insgesamt 24 Kinder aktiv als Fußgänger, Auto, Motorrad, Lkw oder Bus, gekennzeichnet durch entsprechende Westen, am Zebrastreifen und an der Fußgängerampel unterwegs.
Die Vorschulkinder waren sehr aufmerksam und brachten eifrig viele eigene Erfahrungen ein.
Auch andere Verkehrssicherheitsaktionen des ADAC Nordbayern wie "Hallo Auto" und "Alkohol und Drogen" werden altersgerecht in den entsprechenden Klassen der Mittelschule in Neunkirchen am Brand durchgeführt. red