Wer das Pretzfelder Kirschenfest genießen, aber nicht selbst dorthin fahren wollte, konnte den Zubringerservice des Pretzfelder Sportvereins nutzen. Viertelstündlich fuhr der Vereinsbus von Pretzfeld zum Keller und einmal am Tag auch über Altreuth, Wannbach, Hagenbach und Lützelsdorf.
"Wenn abends jemand spät zum Beispiel nach Ebermannstadt muss und nicht viel los ist, dann machen wir das auch", erzählte Franz Stein, Ehrenvorsitzender des Pretzfelder Sportvereins. Er ist besonders stolz, denn der Vereinsbus ist neu und erst seit Anfang Juli in Betrieb. "Der bringt hauptsächlich unsere jungen Spieler zum Training und zu den Spielen", erklärte Stein. Der vorherige Bus war der ehemalige Bürgerbus, den der Verein von der Gemeinde übernommen und 15 Jahre lang genutzt hatte. Der kam jedoch nicht mehr durch den Tüv, so dass es im letzten Jahr am Kirschenfest keinen Shuttleservice gegeben hatte.
"Das war blöd, denn ich stand an der Haltestelle und es kam kein Bus", erzählte Elfriede Amon, die den Service regelmäßig nutzt. Sie ist froh, dass der Bus in diesem Jahr wieder fährt.


Ein gutes Angebot

Einer der Fahrer ist Matthias Nützel vom Sportverein, der diese Tradition gern unterstützt. "Wir wollten eigentlich einen Gebrauchten kaufen, aber wir bekamen ein richtig gutes Angebot", berichtete Franz Stein.
Die Unternehmen vom Ort unterstützten mit Spenden und von der Gemeinde erhielt der Sportverein ebenfalls einen Zuschuss.