29 ehrenamtliche Seniorenvertreter waren aus ganz Mittelfranken angereist, um sich im Erlanger Landratsamt in die Geheimnisse der kommunalen Seniorenvertretung einweihen zu lassen. Ruth Burchard und Herbert Blüml von der Seniorenakademie Bayern diskutierten mit ihnen über die Rolle von Seniorenvertretungen und welche Entwicklungsmöglichkeiten sie haben. Auch die Grenzen von Seniorenarbeit wurden angesprochen. Aufgeteilt in Gruppen besprachen die Teilnehmer Aktivitäten und typische Probleme. In einem "Kompetenzprofil" legten sie abschließend fest, welche Voraussetzungen ehrenamtliche Seniorenvertretungen und Seniorenbeauftragte mitbringen sollten.
Viele anerkennende Worte fanden Seminarleiter und Teilnehmer für die Begrüßung von Landrat Alexander Tritthart (CSU). In seiner Rede betonte Tritthart, wie wichtig Ehrenamt und Seniorenarbeit seien, und führte praktische Beispiele aus dem Landkreis, wie beispielsweise die stets voll besetzten "C@fe-T@blet"-Internetworkshops für Einsteiger, an.
"Indem wir helfen, Grundwissen zu vermitteln, stärken wir das Engagement der älteren Menschen bei uns", betonte der Landkreischef. Auch Veranstaltungskoordinatorin Annette Schaber, die sich um die Fortführung des seniorenpolitischen Gesamtkonzepts des Landkreises kümmert, war zufrieden. "Ich habe viele positive Rückmeldungen erhalten. Das ist ein guter Schritt auf dem Weg, das Interesse und Engagement für Seniorenarbeit im Landkreis zu fördern", bilanzierte Annette Schaber zum Schluss des Seminars. red