Jetzt eröffnete Oberbürgermeister Kay Blankenburg gemeinsam mit Philipp Pfülb, Leiter des Referats Jugend, Familie und Soziales, die insgesamt fünf Workshops umfassende Veranstaltungsreihe im Jugend- und Kulturzentrum (JuKuZ) der Stadt Bad Kissingen. "Es ist toll, dass auch einmal die ältere Generation so stark hier vertreten ist", freut sich Kay Blankenburg über das rege Interesse am ersten Workshop "Grundlagen Smartphone, Tablet & Co." und bedankt sich noch einmal bei allen Kursleitern, die das Projekt mit großem Einsatz unterstützen und überhaupt erst ermöglichen.

Neben der Firma bitfire, der Sparkasse Bad Kissingen und Ringfoto Hanff, geben auch die Jugendlichen der Projektgruppe BKTV aus dem JuKuZ Einblicke in die digitale Welt. Auch Philipp Pfülb freut sich über die vielfältigen und abwechslungsreichen Kurse: "Es ist toll, dass wir für jedes einzelne Thema auch die entsprechenden Spezialisten gewinnen konnten, die bei Fragen und Problemen die besten Ansprechpartner sind."

Gleich im ersten Kurs bekamen die Teilnehmer die ersten Schritte zur Nutzung mobiler Geräte verständlich nähergebracht. Die Auszubildenden der Firma "bitfire" konnten mit ihrer informativen Präsentation und in der anschließenden Diskussionsrunde dabei viele offene Fragen klären und Probleme aus der Welt schaffen. Die 35 Workshopteilnehmer hatten zudem im Anschluss die Möglichkeit sich bei Kaffee und Kuchen, der im Voraus von den Kindern und Jugendlichen aus dem JuKuZ extra gebacken wurde, in geselliger Runde auszutauschen.

Am Mittwoch, 27. November, informierte die Sparkasse Bad Kissingen mit ihrem Mitarbeiter Thomas Preissler über die Möglichkeiten, aber auch Gefahren von Online-Banking. In diesen sehr lebhaften und informativen 90 Minuten wurden die 31 Teilnehmer für das Thema sensibilisiert und über Chancen und Gefahren aufgeklärt. Im Anschluss wurde wieder bei selbst gebackenen Kuchen in geselliger Runde mit den jugendlichen Besuchern des JuKuZ über digitale Themen "gefachsimpelt" und Kontakte zwischen Jung und Alt geknüpft.

Für Philipp Pfülb ist der Verlauf der ersten beiden Workshops ein voller Erfolg: "Wir wussten, dass das Thema aktueller denn je ist und der Bedarf bei der älteren Generation gegeben ist. Wenn wir dabei auch noch den generationsübergreifenden Dialog fördern und Jung und Alt ungezwungen zusammenbringen ist das natürlich umso schöner." Auch zukünftig sollen weiterhin immer wieder neue Workshops organisiert werden: "in jeder Veranstaltung fragen wir ab, mit welchen Themen sich die Teilnehmer gerne einmal beschäftigen möchten und wo eventuell Bedarf besteht. Ideen können natürlich aber auch außerhalb der Kurse jederzeit an uns herangetragen werden."

Auch die Workshopteilnehmer freuen sich über die Möglichkeit: "Wir sind ja auch froh, dass es so etwas gibt. Mit vielen Sachen kennt man sich einfach nicht mehr aus und ist auf Hilfe angewiesen." Aber auch das Jugend- und Kulturzentrum ist für viele Neuland. "Wir haben ja gar nicht gewusst, dass es das JuKuZ gibt. Aber jetzt komme ich öfter auch einfach mal vorbei um mittags mal einen Kaffee mit meiner Frau hier zu trinken", versprach einer der Besucher am Ende einer Veranstaltung.

Wer an den weiteren Kursen der Medienwerkstatt für Senioren interessiert ist, hat die Möglichkeit noch drei weitere Veranstaltungen zu besuchen. Am Dienstag, 3. Dezember, gibt die Projektgruppe BKTV Einblicke in das große Online-ABC und erklärt die aktuellsten Trends wie beispielsweise die unterschiedlichen sozialen Netzwerke.

Mitarbeiter von Ringfoto Hanf fördern am Mittwoch, 11. Dezember, die Kreativität beim Kurs "Digitale Fotografie". Den Abschluss können alle Teilnehmer am Mittwoch, 18. Dezember, mit den Jugendlichen von BKTV beim Thema "(Mobile) Games" und beim anschließenden "Generationenzocken" feiern. Neben den neuesten Konsolen können Jung und Alt gemeinsam auch klassische Brettspiele der letzten Jahrzehnte spielen. Alle Kurse beginnen jeweils um 15 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum und sind kostenlos. Es ist keine Anmeldung notwendig. red