Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe "Angehörige von Menschen mit einer manisch-depressiven Erkrankung" findet am Montag, 13. Januar, um 18.30 Uhr in den Beratungsräumen der Lebenshilfe Haßberge am Marktplatz in Haßfurt statt. Dies teilte die Leiterin der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (Kos), Monika Strätz-Stopfer, am Landratsamt Haßberge mit.

Nach den Festtagen möchten die Gruppenmitglieder etwas für sich tun. Daher steht bei diesem Treffen das Ausprobieren von Entspannungstechniken im Mittelpunkt. Dabei greifen die Teilnehmer auch auf ihre eigenen Erfahrungen zurück.

Einladung

Interessierte Angehörige sind eingeladen. Um besser planen zu können, ist eine Anmeldung erwünscht unter der E-Mail-Adresse der Selbsthilfegruppe: ver-rueckt-selbsthilfe@web.de (ein Synonym dafür, dass nichts gerade gerückt ist, sondern eben ver-rueckt). Selbstverständlich werden laut Kos alle Anfragen vertraulich behandelt. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe am Landratsamt unter der Rufnummer 09521/27313 oder per E-Mail (kos@hassberge.de).

Menschen mit einer manisch-depressiven Störung fallen von einem Extrem ins andere - und das grundlos und völlig unabhängig von Ereignissen oder Lebensumständen. Die ständigen Stimmungsschwankungen belasten die Betroffenen und ihr Umfeld stark. Dies führt zu Problemen in Partnerschaften, in den Familien und am Arbeitsplatz. In fast allen Fällen bedeutet die Krankheit eine massive Einschränkung der Lebensqualität für Betroffene und deren Umfeld. Daher ist es auch für die Angehörigen nicht immer einfach, mit der Situation zurechtzukommen. Sie fühlen sich oft hilflos und überfordert. Zudem gibt es wenig Akzeptanz für die Krankheit in der Öffentlichkeit.

Sich auszutauschen, sich gegenseitig im Umgang mit der Krankheit zu stärken, einander in Krisensituationen zu stützen, von den Erfahrungen anderer zu lernen und neue soziale Kontakte zu knüpfen sind einige der Ziele der geplanten Treffen. red