Am Mittwoch zog die Erlanger Verkehrspolizei auf der A 3 zwischen Höchstadt und Erlangen, zwei Fahrzeuge aus dem Verkehr, die nicht zugelassen waren.
Kurz nach 12 Uhr kontrollierte eine Streife einen Ford Fiesta mit Schweizer Auto-Kennzeichen. Eine Überprüfung ergab, dass sowohl die Versicherungskarte als auch die Zulassungspapiere gefälscht waren. Es stellte sich schließlich heraus, dass der Fahrer, ein 30-jähriger Metzger aus Ungarn, sich den Pkw in Hessen gekauft hatte und ihn nun überführen wollte.


Dokumente "angepasst"

Um die Kosten für die Zulassung zu sparen, montierte er irgendwelche Kennzeichen, die er zu Hause noch herumliegen hatte und "passte die entsprechenden Dokumente entsprechend an". Der Wagen wurde aus dem Verkehr genommen, die Fälschungen sichergestellt und zudem eine Sicherheitsleistung in Höhe von 200 Euro einbehalten.
Denselben Betrag musste zwei Stunden später ein 35-jähriger Tscheche bezahlen, der seinen frisch erworbenen Skoda mit mitgebrachten tschechischen Auto-Kennzeichen versehen hatte. Beide müssen sich erst um ordentliche Zulassungen bemühen, bevor sie ihre Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr bewegen durften. pol