Mit einem Zweipunkte-Vorsprung vor dem VfL Frohnlach geht Spitzenreiter TSV Schammelsdorf in die Top-Begegnung der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West beim TSV Mönchröden (Rang 7). Drei Derbys bietet die 18. Runde mit den Duellen SV Merkendorf (3.) gegen den SV Würgau (15.), TSV Ebensfeld (9.) gegen TSV Breitengüßbach (4.) und DJK Bamberg II (11.) gegen SpVgg Ebing (12.).

TSV Mönchröden - TSV Schammelsdorf

Pflichtaufgabe gegen den TSV Ebensfeld (4:0) gelöst, so lautet das Fazit des TSV Schammelsdorf. Beim TSV Mönchröden aber steht der neue Spitzenreiter vor einer weitaus höheren Hürde. Die Hüttl-Schützlinge belegen derzeit nur Platz 7. Ein Rang, der nicht zufriedenstellen kann, will der heimische TSV doch vorn mitspielen. Ursache hierfür sind auch die letzten drei Runden, in denen die "Mönche" nur jeweils unentschieden spielten und Punkte liegen ließen. Darunter ist allerdings das 2:2 gegen den VfL Frohnlach. Der Truppe von Gäste-Trainer Dominik Kauder steht wohl ein heißer Kampf bevor, sie wird allerdings wiederum von einer großen Fangemeinde unterstützt. Die Schammelsdorfer präsentierten sich bisher als Einheit, bei der die einzelnen Mannschaftsteile wie ein Zahnrad ineinander griffen. Hinspiel: 2:3 - Busabfahrt: TSV-Sportheim 11.45 Uhr

SV Merkendorf - SV Würgau Gut weggesteckt haben die Merkendorfer das 0:2 in Oberhaid. Der souveräne 5:2-Sieg danach gegen den TSV Meeder brachte die Schmidt-Schützlinge wieder auf Platz 3. Diesen will nun der SVM mit dem siebten Heimsieg absichern. Gegen den Vorletzten aus Würgau gehen die Hausherren als Favorit ins Spiel. Der Sportverein holte auswärts bei 2:31 Toren bisher nur einen Zähler. Es bringt SVW-Trainer Stefan Sperber und seinen Jungs überhaupt nichts, wenn sie oftmals lesen, dass sie "unter Wert geschlagen wurden". Im Hinspiel gab es einen 1:0-Erfolg der Merkendorfer.

TSV Ebensfeld - TSV Breitengüßbach

Das Ebensfelder Ergebnis von 0:4 beim neuen Spitzenreiter TSV Schammelsdorf sieht nach einer klaren Sache aus. Doch die Niederlage spiegelt nicht den Verlauf der Partie wider. Die Kellner-Schützlinge wurden unter Wert geschlagen. Der heimische TSV will nun vor den eigenen Fans versuchen, Punkte einzufahren. Gegen einen Gegner, der sich jüngst beim 5:1 in Würgau wieder in Torlaune zeigte. Die Akteure von Güßbachs Spielertrainer Marco Hillemeier präsentieren sich seit der Rückkehr ihrer Offensivspieler wieder sehr gefährlich. So wird es für den jungen Ebensfelder Kader schwer werden, sich für die 0:1-Hinspielniederlage zu revanchieren.

DJK Bamberg II - SpVgg Ebing

In Wildensorg treffen zwei Mannschaften aufeinander, die zwar immer noch im hinteren Bereich stehen, aber stark aufsteigende Tendenz aufweisen. Insbesondere die Gäste aus Ebing überraschten unter dem Interimsduo Landgraf/Fuchs mit zwei Paukenschlägen gegen Teams aus dem oberen Bereich. Einem 0:0 beim TSV Mönchröden folgte ein 5:1-Sieg gegen Sylvia Ebersdorf. Mit viel Kampfgeist wird die SpVgg sicher auch den jungen DJKlern begegnen. Aber auch die Wildensorger gehen selbstbewusst ins Derby. Trainer Daniel Hollet hat mit seinen Jungs sieben Zähler aus den letzten drei Partien eingesammelt. Wie eine Niederlage muss sich jedoch das 1:1 beim VfL Frohnlach durch das Last-Minute-Tor angefühlt haben. Hinspiel: 2:0

FC Oberhaid - ASV Kleintettau

Der FC Oberhaid muss dieses Kellerduell gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Kleintettau unbedingt gewinnen. Zieht man die letzten Vorstellungen der Mannen von Trainer Alex Stretz heran, sollte das gelingen. Denn unter dem neuen (alten) Coach hat sich der FCO stabilisiert, fuhr den ersten Heimsieg ein und holte danach in Unterleiterbach einen Zähler. Mit einem "Dreier" nachlegen, so lautet die Devise für die Hausherren. Kleintettau ist die einzige Mannschaft der Liga ohne Sieg; drei Unentschieden sind die magere Ausbeute des ASV. Doch daraus zu schließen, dass dies ein Selbstläufer für die Hausherren wird, könnte fatale Folgen haben. Die Gäste mischen mitunter gut mit. Nur ein Beispiel: das knappe 2:3 zuletzt gegen den FC Mitwitz. Hinspiel: 3:2

TSV Meeder - FSV Unterleiterbach

Seit sechs Runden wartet der FSV Unterleiterbach nun schon auf einen Sieg - bei vier Unentschieden und zwei knappen Niederlagen. Die Akteure von FSV-Spielertrainer Tobias Eichhorn sind also immer nah dran, ein ebenbürtiger Gegner, aber was fehlt, sind die "Dreier". Auch beim TSV Meeder hängen die Punkte hoch. Der TSV war vier Spiele ungeschlagen, holte daraus zehn Zähler. Auch die jüngste 2:5-Niederlage in Merkendorf wird die Hausherren nicht umgeworfen haben. Die Leiterbacher erhoffen sich beim TSV zumindest ein Remis, nachdem sie das Hinspiel mit 1:3 verloren haben.