Beim Langstreckenrennen im Rahmen des Freddy-Kottulinsky-Revivals auf der Rennstrecke am Schleizer Dreieck waren auch Matthias Baier und Werner Soßna am Start. Bei dieser Veranstaltung zum Gedenken an den Paris-Dakar-Sieger von 1980 traten in den unterschiedlichen Klassen und Rennen Motorrad- und Autofahrer gegeneinander an.
Vormittags jagten die Zweiräder über den Asphalt, nachmittags fanden die Autorennen statt. Die Fahrer hatten sich in je 20-minütigen Trainingsläufen auf die Strecke vorbereiten können, ehe es ernst wurde. Zunächst wurden Rennen in vier Leistungsklassen ausgetragen, ehe beim Langzeitrennen die Fahrer aller Klassen gemeinsam an den Start gingen. So ergab sich ein dichtes Starterfeld von über 50 Fahrzeugen. Gefahren wurde dieses Rennen von zwei Fahrern über 90 Minuten. Wie lange der einzelne Fahrer auf der Strecke bleibt und wann er zum Auftanken und Wechsel in die Box kommt, konnte jedes Team selbst festlegen.
So ging zunächst Matthias Baier an den Start und fuhr einen 25 Minuten-Turn. Nach diesem kam er an die Box und machte Platz für Werner Soßna, der für 40 Minuten auf die Tube drückte. Nach einem weiteren Boxenstopp übernahm noch einmal Baier das Steuer, um das Ergebnis in den letzten 15 Rennminuten zu verbessern.


Überholen schwer gemacht

Ziel des Wettstreits war es nämlich, so viele Runden wie möglich in der gleichen Zeit zu absolvieren. Für jede Sekunde Abweichung gab es Strafpunkte. Da jedoch die Fahrer aller Klassen gleichzeitig am Start waren, war dies nicht so einfach. Immer wieder versperrten langsamere Fahrzeuge, die nicht gleich überholt werden konnten, den Weg - und schon war die Runde langsamer als die vorherige. So landeten Baier und Soßna im 3er BMW in der A-Klasse zwar nicht ganz vorn, schafften aber die besten Rundenzeiten, obwohl es Fahrzeuge mit mehr PS im Feld gab. Baier gelang sogar die schnellste Runde des Tages.
Tags darauf standen dann noch zwei Rennläufe ohne Wertung auf dem Programm. Hier konnten Matthias Baier (Lauf 1) und Werner Soßna (Lauf 2) noch einmal so richtig Gas geben und ihren Spaß haben. Das nächste Wertungsrennen wartet in Hockenheim auf Baier, der in der Rennserie A startet. red