Zu einer gemeindeübergreifenden Übung rückten die Feuerwehren aus Fölschnitz, Ködnitz, Heinersreuth, Ebersbach, Kauerndorf und See aus. Als Übungsobjekt stand das Areal der ehemaligen Gastwirtschaft Jahreis samt Nebengebäuden und Kegelbahn in Fölschnitz zur Verfügung.

Schon kurz nach der Alarmierung traf die Feuerwehr Fölschnitz am vermeintlichen Brandherd ein. Kommandant Rüdiger Engelbrecht hatte die Übung ausgearbeitet und das Feuer in die Scheune verlegt. Es galt vorrangig, auch die angrenzenden Gebäude zu schützen.

"Durch die starke Rauchentwicklung galten auch vier vermisste Personen als gefährdet. Diese wurden dann von Atemschutzgeräteträgern gerettet und dem BRK übergeben", so der Kommandant zum Szenario.

"Wir wollten auch sehen, ob die Wasserförderung ausreicht und wieviele Rohre wir anhängen können", sagte Rüdiger Engelbrecht. Nach einer knappen halben Stunde gab er dann das Kommando: "Wasser halt!" Alle Aktiven trafen sich noch zu einer "Manöverkritik" am Gerätehaus. Dort zeigte sich auch Kreisbrandmeister Wolfgang Kunert mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden.

Bürgermeister Stephan Heckel-Michel dankte allen Dienstleistenden sowie den Aktiven vom BRK für die Bereitschaft zur Teilnahme an dieser Übung, die auch viele Bürger aufmerksam verfolgten. Rei.