Einen ereignisreichen Tag verbrachten 31 Acht- und Neuntklässler der Grundschule Kynšperk mit den beiden Lehrkräften Linda Križova und Michaela Hoskovcova in der Partnergemeinde Himmelkron. Im Rahmen des EU-Projekts "Kultur, Gesellschaft, Alltag und Arbeitsgelegenheiten in der Partnergemeinde" wurden sechs interessante Stationen besucht.
Der Tag begann in der Baille-Maille-Alllee, wo Bürgermeister Gerhard Schneider die Gäste willkommen hieß. Die Vorsitzende des Förderkreises zur Erhaltung und Verschönerung der Kulturlandschaft im Bereich der Gemeinde Himmelkron, Inge Tischer, wies auf den ehrenamtlichen Einsatz für diese einzigartige Anlage hin.
Nach einem kleinen Snack begab man sich zum Partnerschaftsplatz in der Himmelkroner Ortsmitte. Der Partnerschaftsbeauftragte der Gemeinde, Erwin Tischer, gab Informationen zu diesem schön gestalteten Areal. Anschließend führte der Weg zur Firma Mann + Hummel, wo eine Betriebsführung und eine englischsprachige Präsentation auf dem Programm standen. Vanessa Uome von der Gemeindeverwaltung begleitete bis Mittag die Gruppe.
Beeindruckt waren die Gäste auch von der sehr modern ausgestatteten Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe. Schulleiter Jan Banet und Schulsprecher Jiri Koliha zeigten mit viel Engagement die Möglichkeiten für junge Menschen auf, in den Pflegeberufen tätig zu werden.
Nach einem Imbiss ging es weiter zur Firma Zanner Fahrzeugbau. Nach einer interessanten Einführung durch Corinna Seifert konnten die Produktionshallen besichtigt werden.
Auch die Darbietungen der Feuerwehren Himmelkron und Lanzendorf verfolgten die Kynšperker mit großem Interesse. Kommandant Sebastian Laschka, Vorsitzender Stefan Fiolka und Gruppenführer Thomas Ködel zeigten die Fahrzeuge, die Ausstattungen zur technischen Hilfeleistung sowie verschiedene Löschtechniken. Auch Naschereien wurden angeboten. Nach einer kurzen Einkehr kehrte die Gruppe mit nachhaltigen Eindrücken in das Nachbarland zurück.
Wie sehr es den tschechischen Schülern in Himmelkron gefallen hatte, zeigten diverse Dankesbriefe. Werner Reißaus