Bernhard Panzer Heute noch, und morgen, und dann ist auch das Jahr 2019 schon wieder Vergangenheit. Erinnerungen verblassen, das Augenmerk richtet sich auf neue Taten und Ereignisse, im kommenden neuen Jahrzehnt.

Dass nicht alle Erinnerungen verblassen, vor allem auch nicht die aus längst vergangenen Tagen, dafür sorgt der Heimatverein unter anderem mit seinem Heimatkalender, den er alle Jahre aufs Neue präsentiert. Seit vielen Jahren macht das der Vorsitzende Klaus-Peter Gäbelein gemeinsam mit Helmut Fischer. Fischer, der Herzogenauracher Franke mit Leib und Seele und engagierte Fotograf, hatte damit einst selbst begonnen.

Im neuen Kalender für 2020, der trotz seiner hohen Auflage von 2250 Stück übrigens bereits vergriffen ist, kommen wieder historische Aufnahmen zum Tragen. Motive aus der Geschichte der Stadt, in schwarz-weiß, werden am besten nachgefragt, sagt Gäbelein. Zwischendurch versuchte man sich auch mit aktuellen Farbaufnahmen.

Die meisten Fotos steuert Fischer selbst bei, aus seinem reichhaltigen Archiv. Aber auch andere Fotografen unterstützen den Verein. Und stetig und immerfort ist der Verein auf der Suche nach neuen, alten Schätzen. Wer also historische Fotos hat oder beim Stöbern findet, Gäbelein und Fischer sind immer dankbar hierfür.

Viermal Dezember

Wir werfen zum Jahresabschluss einen Blick auf die Motive für den Monat Dezember der Jahre 2017 bis 2020. Diese haben deutlich gewechselt. Nicht immer muss man also Schnee- oder Winterbilder bemühen. Ein solches findet sich im Jahr 2018, als mal wieder Farbaufnahmen gewählt wurden. Winter ist aber auch auf einer alten Aufnahme aus dem Jahr 1928, das das Dezemberblatt 2017 ziert. Für den jetzt aktuellen Monat hingegen hat der Verein eine Innenaufnahme der Stadtpfarrkirche St. Magdalena gewählt, während kommendes Jahr etwas Besonderes erscheint: das erste Herzogenauracher Motorrad.